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Call of Duty: Modern Warfare 4 im Test-Spiegel – das sagen die Kritiker

Drei Tage nach dem Standalone-Release ist die erste große Testwelle zu Call of Duty: Modern Warfare 4 durch die Fachpresse gelaufen. Dieser Beitrag aggregiert und ordnet ein, was Kritiker:innen tatsächlich geschrieben haben — die Redaktion hat das Spiel nicht selbst getestet und vergibt keine eigene Wertung. Jede Einschätzung in diesem Artikel ist einer konkreten Testquelle zugeordnet.

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Call of Duty: Modern Warfare 4 im Überblick

Modern Warfare 4 ist seit dem 23. Oktober 2026 als eigenständiger Standalone-Titel erhältlich und läuft laut offizieller Ankündigung im Xbox Newsroom nicht als Erweiterung eines bestehenden CoD-Pakets, sondern als separat zu erwerbendes Spiel.[1] Das Spiel erscheint für Xbox Series X|S, PlayStation 5, PC und Nintendo Switch 2.[1] Zum Kernumfang gehören Kampagne, Multiplayer und der kostenpflichtige Extraction-Modus DMZ; die kostenlose Warzone-App bleibt ein separater, eigenständig herunterladbarer Client, der sich mit dem neuen Titel verbindet, aber keinen Kauf von Modern Warfare 4 voraussetzt.[1] Wer die kommerziellen Details zu Preis, Editionen und Game-Pass-Zeitplan nachlesen will, findet sie ausführlich im Artikel zum Standalone-Release — dieser Text wiederholt diese Rahmendaten nicht, sondern konzentriert sich ausschließlich auf die Kritikerlage nach dem Launch.

Zum Multiplayer-Umfang zählt unter anderem der neue, modulare Modus Kill Block, der laut offiziellem Call-of-Duty-Blog zum Launch mit den Varianten Gunfight 3v3 und Gunfight 10v10 startet.[2] Eine ausführliche Erklärung der Mechanik gibt es im separaten Kill-Block-Artikel.

Die Wertungen im Überblick — Metacritic-Konsens

Auf Metacritic steht Modern Warfare 4 aktuell bei einem Metascore von 86, basierend auf 18 Kritiker-Reviews, von denen sämtliche als positiv eingestuft werden — eine 100-Prozent-positive-Quote.[3] Der aggregierte User-Score liegt bei rund 8.2 bis 8.3 von 10, je nach Abrufzeitpunkt der Metacritic-Seite, was in der "Generally Favorable"-Einstufung der Plattform liegt.[3] Damit ist der Metascore laut mehreren Fachmedien-Berichten der höchste eines Hauptspiels der Reihe seit Modern Warfare 3 im Jahr 2011 — eine Einordnung, die unter anderem Yahoo Tech in seinem Review-Roundup trifft.[4]

Wichtig für die Einordnung: Metacritics Kritiker-Metascore ist ein gewichteter Durchschnitt, bei dem etablierte Fachmedien stärker einfließen als kleinere Outlets, während der User-Score ein ungewichteter Mittelwert aller eingereichten Nutzerbewertungen ist.[3] Die Nähe beider Werte — 86 bei Kritikern gegenüber rund 82-83 (auf eine 100er-Skala umgerechnet) bei Nutzer:innen — deutet auf eine für jährliche CoD-Titel ungewöhnlich einheitliche Aufnahme hin, ohne dass die beiden Werte direkt eins zu eins vergleichbar wären, da unterschiedliche Bewertungsmethoden zugrunde liegen.[3]

Plattformspezifisch zeigt die Metacritic-Aufschlüsselung Unterschiede: Die PlayStation-5-Fassung liegt mit einem Metascore von 89 über dem Gesamtdurchschnitt, während die PC-Fassung bei separater Betrachtung näher am Durchschnittswert der Gesamtwertung liegt.[3] Da sich einzelne Testredaktionen auf unterschiedliche Plattformen konzentrieren, lässt sich aus der Differenz keine pauschale Aussage über technische Unterschiede zwischen den Versionen ableiten — dafür fehlen in den vorliegenden Quellen plattformübergreifende Vergleichstests.

Wertungs-Kennzahl Wert Quelle
Metascore (alle Plattformen) 86 Metacritic[3]
Kritiker-Reviews gesamt 18, 100 % positiv Metacritic[3]
User-Score ca. 8.2–8.3 / 10 Metacritic[3]
Metascore PlayStation 5 89 Metacritic[3]

Werte zum Zeitpunkt der Recherche; die Review-Zahl auf Metacritic steigt in den ersten Tagen nach Release typischerweise weiter an, sodass sich Metascore und Verteilung noch verschieben können.

Einzelstimmen der Fachmedien

Die Einzeltests zeichnen ein differenzierteres Bild als der reine Aggregatwert. IGN vergibt in seinem Test eine Wertung von 8 von 10 Punkten und schreibt, Modern Warfare 4 habe die Redaktion "wieder etwas für die Reihe fühlen" lassen, mit einer "durchgehend starken Missionsauswahl, die einen aufgeblähten Cast erfolgreich jongliert" — frei aus dem Original übersetzt.[5]

GameSpot bewertet die Kampagne mit 7 von 10 Punkten und hebt die Erzählstruktur positiv hervor: Das Spiel beende die Geschichte "mit mehreren schockierenden Momenten" und das Tempo lasse trotz zwei verschränkter Handlungsstränge und wechselnder Perspektiven nicht nach.[6]

GamesRadar+ vergibt mit 9 von 10 Punkten die höchste Einzelwertung der hier zitierten Tests und beschreibt Modern Warfare 4 als Spiel, das "eine spektakuläre Kampagne" liefere, während der straffe Spielfluss des DMZ-Modus ihn zum "liebsten Multiplayer-Titel des Jahres" der Redaktion mache.[7]

Press Start Australia vergibt trotz kritischerer Töne zum Mehrspieler-Teil mit 8,5 von 10 Punkten ebenfalls eine insgesamt hohe Wertung: Das "strikte Matchmaking" führe zu "verschwitzten Lobbys und langen Wartezeiten", zudem bemängelt die Redaktion ungleichmäßige Map-Layouts, Spawns und einen überladenen Gunsmith mit zu vielen Anbauteilen.[8]

Wo sich die Kritiker einig sind

Trotz unterschiedlicher Einzelwertungen zieht sich ein roter Faden durch mehrere Tests: Kampagne und DMZ-Modus werden von den eingesehenen Quellen übereinstimmend positiv hervorgehoben. Die Yahoo-Tech- und GameDaily-Review-Roundups fassen diesen Trend zusammen und beschreiben die Kritikerlage als eine, in der vor allem "Kampagnen-Finale und DMZ" die Kritiker zurückgewonnen hätten.[4][9] Sowohl IGN als auch GameSpot und GamesRadar+ loben unabhängig voneinander die erzählerische Struktur und Inszenierung der Kampagne, auch wenn die konkreten Einzelwertungen zwischen 7 und 9 von 10 Punkten liegen.[5][6][7] Diese Einigkeit bei der Kampagnen-Qualität dürfte zur hohen 100-Prozent-positiv-Quote auf Metacritic beitragen, auch wenn Multiplayer-Aspekte in einzelnen Tests kritischer bewertet werden.[3]

Wo die Kritiker auseinandergehen

Beim Multiplayer-Teil zeigt sich der deutlichste Dissens. Während GamesRadar+ den DMZ-Modus als persönliches Multiplayer-Highlight des Jahres beschreibt,[7] kritisiert Press Start Australia gerade die klassische Multiplayer-Komponente wegen des strengen Matchmaking-Systems, das zu zäheren Lobbys und längeren Wartezeiten führe.[8] Die GameDaily-Zusammenfassung bestätigt dieses Spannungsfeld und beschreibt die Kritikerlage als eine, die Lob für Kampagne und DMZ mit Beschwerden über Matchmaking und ein insgesamt "auf Sicherheit bedachtes" Gesamtpaket kombiniert — also wenig Innovationsgrad gegenüber Vorgängertiteln der Reihe.[9]

Auch bei den reinen Punktwertungen liegt eine gewisse Spannweite vor: GamesRadar+ (9/10) und Press Start Australia (8,5/10) bewegen sich im oberen Bereich der Skala, IGN liegt mit 8 von 10 Punkten knapp darunter, und GameSpot vergibt mit 7 von 10 Punkten die spürbar zurückhaltendste Note im zitierten Feld, obwohl auch dieser Test inhaltlich überwiegend positiv ausfällt.[5][6][7][8] Das zeigt: Die 100-Prozent-positive Einstufung auf Metacritic bedeutet nicht, dass alle Tests gleich enthusiastisch ausfallen — sie bedeutet lediglich, dass keine der eingegangenen 18 Kritiken insgesamt negativ ausfiel.[3]

Zur Differenz zwischen Kritiker-Metascore (86) und User-Score (rund 8.2-8.3) liefern die vorliegenden Quellen keine über die Methodik-Erklärung hinausgehende inhaltliche Begründung — es handelt sich um zwei unterschiedlich berechnete Werte, nicht zwangsläufig um einen inhaltlichen Graben zwischen Presse und Community.[3]

Einordnung für die Kaufentscheidung

Zusammengefasst aus der vorliegenden Testlage: Wer in erster Linie Wert auf die Kampagne und den DMZ-Modus legt, dürfte nach den eingesehenen Tests von IGN, GameSpot und GamesRadar+ eher positiv überrascht sein.[5][6][7] Wer dagegen primär kompetitiven, lockeren Multiplayer ohne straffes Skill-based Matchmaking sucht, sollte laut dem Test von Press Start Australia eher Geduld mit Lobby-Wartezeiten mitbringen.[8] Wer von einem Jahrestitel grundsätzliche strukturelle Neuerungen gegenüber den Vorgängern erwartet, findet in der GameDaily-Einordnung einen Hinweis darauf, dass mehrere Kritiker das Gesamtpaket als "auf Sicherheit bedacht" beschreiben.[9]

Wer nach dieser Rundschau selbst einsteigen möchte, findet die ersten praktischen Schritte — Waffenwahl, Gunsmith-Grundlagen und Loadout-Empfehlungen — im Einsteiger-Guide zu Modern Warfare 4. Wer sich zusätzlich noch einmal ansehen möchte, wie sich die Progression bereits in der Beta-Phase angefühlt hat, bekommt im Artikel zur Open-Beta-Progression den Vergleichspunkt vor dem Vollrelease.

Auf Metacritic sind neben den hier zitierten vier Tests weitere Kritiken gelistet, die in dieser Rundschau aus Platzgründen nicht einzeln aufgeführt werden; die vollständige Liste lässt sich über die Metacritic-Quelle in den Fußnoten nachvollziehen.[3]

Quellen

[1] Xbox Newsroom (news.xbox.com) – https://news.xbox.com/en-us/2026/10/15/modern-warfare-4-launches-october-23-as-a-standalone-release/ [2] Call of Duty Blog (callofduty.com) – https://www.callofduty.com/blog/2026/10/call-of-duty-intel-modern-warfare-4-launch-xbox-game-pass [3] Metacritic – Call of Duty: Modern Warfare 4 – https://www.metacritic.com/game/call-of-duty-modern-warfare-4/ [4] Yahoo Tech – Call of Duty: Modern Warfare 4 Breaks Metacritic Record After 15 Years – https://tech.yahoo.com/gaming/articles/call-duty-modern-warfare-4-182322733.html [5] IGN – Call of Duty: Modern Warfare 4 Review – https://www.ign.com/articles/call-of-duty-modern-warfare-4-review [6] GameSpot – Call of Duty: Modern Warfare 4 Review – https://www.gamespot.com/reviews/call-of-duty-modern-warfare-4-campaign-review/ [7] GamesRadar+ – Call of Duty: Modern Warfare 4 Review – https://www.gamesradar.com/games/call-of-duty/call-of-duty-modern-warfare-4-review/ [8] Press Start Australia – Call of Duty: Modern Warfare 4 Review – https://press-start.com.au/reviews/2026/10/23/call-of-duty-modern-warfare-4-review-a-solid-tactical-regroup/ [9] GameDaily – Modern Warfare 4 Review Roundup – https://gamedaily.com/games/call-of-duty-modern-warfare-4-review-roundup

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