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GeForce NOW läuft jetzt offiziell im Firefox: Was die Ankündigung für Cloud-Gaming im Browser bedeutet

Wer GeForce NOW bisher ohne App nutzen wollte, brauchte unter Windows Chrome, Edge oder Opera — Firefox-Nutzer:innen mussten für Cloud-Gaming den Browser wechseln. Damit ist jetzt Schluss: NVIDIA hat im Rahmen seiner wöchentlichen „GFN Thursday"-Reihe offiziellen Firefox-Support für GeForce NOW angekündigt. Wir fassen zusammen, was genau neu ist, welche Voraussetzungen gelten — und wo die Ankündigung (noch) Grenzen hat.

GeForce NOW unterstützt jetzt Firefox — das ist neu

Die Kernmeldung stammt direkt von NVIDIA: Im Blogbeitrag „Bring the Fire: Play Games on GeForce NOW With New Firefox Browser Support" vom Donnerstag, dem 20. August 2026, kündigt das Unternehmen an, dass GeForce NOW ab sofort im Firefox-Browser läuft.[1] Firefox reiht sich damit neben Chrome, Edge und Opera in die Liste der unterstützten Browser unter Windows ein.[1]

Mozilla flankiert die Ankündigung mit einem eigenen Blogbeitrag, der den Support ebenfalls ausdrücklich für Firefox unter Windows benennt.[2] Das ist ein wichtiges Detail: Die offizielle Ankündigung bezieht sich auf Windows — zu Firefox auf macOS, Linux oder anderen Systemen macht sie keine Aussage. Wer dort im Browser streamen will, sollte sich also nicht darauf verlassen, dass der neue Support automatisch mitgilt.

Zur zeitlichen Einordnung: Laut dem Fachmedium 9to5Google kommt der Firefox-Support rund fünf Jahre, nachdem GeForce NOW den Sprung in den Chrome-Browser geschafft hatte.[3] Firefox war damit lange die auffälligste Lücke im Browser-Lineup des Dienstes.

Was bedeutet das für Spieler:innen konkret?

Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten: Laut NVIDIA genügt die aktuelle Firefox-Version — dann einfach play.geforcenow.com aufrufen und losspielen, ein separater App-Download entfällt.[1] Eine konkrete Mindest-Versionsnummer nennt der Blogpost nicht, er spricht lediglich von der neuesten Firefox-Version.

Für die Leistung gilt: GeForce-NOW-Ultimate-Mitglieder streamen im Browser mit bis zu 1440p-Auflösung und 120 Bildern pro Sekunde.[1] Insgesamt stehen laut NVIDIA mehr als 2.000 PC-Spiele zum Streamen bereit — ohne Downloads, Installationen oder Hardware-Aufrüstung.[1] NVIDIA nennt als typisches Einsatzszenario ausdrücklich Geräte wie Schul-Laptops oder Alltags-PCs, auf denen eine dedizierte App keine Option ist.[1]

Der aktuelle Browser-Stand unter Windows laut NVIDIA im Überblick:

Browser Status
Chrome unterstützt
Edge unterstützt
Opera unterstützt
Firefox neu unterstützt seit 20. August 2026

Alle Angaben aus dem offiziellen Ankündigungs-Blogpost.[1]

Wer den Dienst erst einmal ausprobieren will, kann das laut NVIDIA im Firefox auch mit einem Day Pass tun — und wer danach auf eine Performance- oder Ultimate-Mitgliedschaft upgradet, bekommt die Kosten des Day Passes auf den ersten Mitgliedschaftskauf angerechnet.[1] Zu Detailfragen wie einer vollständigen Feature-Parität zwischen Firefox und den bereits länger unterstützten Browsern macht der Blogpost keine expliziten Aussagen — hier lohnt bei speziellen Anforderungen der eigene Kurztest. Nebenbei liefert der Beitrag das übliche GFN-Thursday-Beiwerk: In derselben Woche sind zwölf neue Spiele in die Streaming-Bibliothek eingezogen, angeführt vom Weltkriegs-Titel Gallipoli.[1]

Einordnung: Warum das für die Cloud-Gaming-Konkurrenz relevant ist

Auf den ersten Blick klingt „ein Browser mehr" nach einer Randnotiz. Tatsächlich ist der Browser-Zugang aber das strategisch spannendste Einfallstor für Cloud-Gaming: Er funktioniert auf Geräten, auf denen Nutzer:innen keine Software installieren dürfen oder wollen — vom Dienst-Notebook bis zum Familien-PC. Jede geschlossene Browser-Lücke vergrößert die potenzielle Reichweite, ohne dass NVIDIA eine eigene App pflegen muss.

Die Firefox-Öffnung passt zudem in NVIDIAs breiteren Kurs, GeForce NOW auf möglichst viele Geräteklassen zu bringen: Erst zur CES 2026 hatte das Unternehmen neue GeForce-NOW-Apps für Linux-PCs und Amazon Fire TV angekündigt.[4] Und auch die Konkurrenz setzt seit Jahren auf den Browser als Zugangsweg — Microsofts Xbox Cloud Gaming etwa ist als Bestandteil des Game-Pass-Abos primär über den Browser und App-Integrationen erreichbar. Was das Abo drumherum inzwischen kostet und wie oft sich die Konditionen zuletzt geändert haben, haben wir im Erklärstück zum Game-Pass-Preis-Chaos aufgedröselt. Eine Wertung, welcher Dienst „besser" streamt, geben die heutigen Fakten nicht her — dafür bräuchte es einen echten Vergleichstest.

Der größere Kontext: Streaming-Zugänge ohne dedizierte Hardware befeuern die laufende Debatte, wie lange klassische Konsolen- und Datenträger-Ökosysteme noch das Zentrum des Spielemarkts bilden. Wie ernst dieser Wandel bereits ist, zeigt etwa Sonys angekündigtes Ende der Disc-Produktion — und auch die Kräfteverschiebung Richtung PC im Steam-Rekordjahr 2026 gehört in dieses Bild. Ein Browser-Tab, der 2.000 PC-Spiele streamt, ist ein weiterer Baustein genau dieser Entwicklung — nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Kurz zusammengefasst

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Quellen

[1] NVIDIA Blog — https://blogs.nvidia.com/blog/geforce-now-thursday-firefox/ [2] Mozilla Blog — https://blog.mozilla.org/en/firefox/firefox-nvidia-geforce-now-partnership/ [3] 9to5Google — https://9to5google.com/2026/08/19/geforce-now-live-on-firefox/ [4] NVIDIA Blog (CES-2026-Ankündigung) — https://blogs.nvidia.com/blog/geforce-now-ces-2026/

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