Ein 10/10 bei IGN, aber nur 74 Punkte bei PC Gamer — selten gehen die Wertungen zu einem Spiel so weit auseinander wie bei Mixtape. Das narrative Musik-Adventure von Beethoven & Dinosaur gehörte auf OpenCritic zeitweise zu den bestbewerteten Spielen des Jahres 2026; Redaktionsstand 10.07.2026 liegen OpenCritic und Metacritic mittlerweile fast gleichauf.[1][2] Wer vor dem Kauf wissen will, was hinter der Streuung der Einzelwertungen steckt, findet hier die Rundschau: Wer hat wie gewertet, wo liegt der Konsens, wo der Dissens — und für wen lohnt sich das Spiel laut den Tests.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Test-Rundschau. Die Redaktion hat Mixtape nicht selbst getestet und vergibt keine eigene Wertung — wir aggregieren die Wertungen etablierter Magazine mit Quellenangabe und ordnen die Kritikerlage ein.
Mixtape ist am 7. Mai 2026 für PC (Steam, Epic Games Store), PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 erschienen, entwickelt von Beethoven & Dinosaur (The Artful Escape) und veröffentlicht von Annapurna Interactive; auf Steam kostet es 19,99 US-Dollar und ist zudem im Xbox Game Pass enthalten.[6] Das Spiel erzählt vom letzten gemeinsamen Abend einer Gruppe von Teenager-Freunden, bevor sich ihre Wege trennen — untermalt von einem kuratierten Soundtrack mit Songs von Künstlern wie Devo, The Cure, Joy Division, Siouxsie and the Banshees und den Smashing Pumpkins.[6]
Genre-seitig ist Mixtape ein narratives Coming-of-Age-Adventure: Die Spielzeit liegt laut PC Gamer bei rund drei Stunden.[5] Wer die Xbox-Fassung über das Abo spielen will, findet die aktuelle Abo-Lage in unserem Überblick zum Game-Pass-Preis-Chaos 2025/2026. Und wer zur Switch-2-Version greift, sollte vorher wissen, was hinter Game-Key-Cards steckt.
Die Bandbreite der Kritikerwertungen ist ungewöhnlich groß. Die wichtigsten Tests im Überblick:
| Magazin | Wertung | Kernaussage (laut Test) |
|---|---|---|
| IGN | 10/10 | Erste Höchstwertung des Jahres 2026, herausragendes Musik-Adventure[3] |
| GameSpot | 9/10 | „Please Don’t Skip This Musical Coming-of-Age Story” — starke Erzählung und Musik[4] |
| Game Informer | 9/10 | Klare Empfehlung laut OpenCritic-Listing[1] |
| Eurogamer | 4/5 | Sehr positiv, eine Stufe unter der Höchstwertung[1] |
| GamesRadar+ | 4/5 | Positiv, sieht aber Luft nach oben[3] |
| PC Gamer | 74/100 | „Perfect playlist, but just a decent videogame” — Kritik an der Interaktivität[5] |
IGN vergab mit der 10/10 die erste Höchstwertung des Jahres 2026 — ein Umstand, der dem Spiel unmittelbar nach Release breite Aufmerksamkeit verschaffte.[3] GameSpot schließt sich mit 9/10 weitgehend an und feiert Mixtape als musikalische Coming-of-Age-Geschichte, die man nicht überspringen sollte.[4] Am anderen Ende steht PC Gamer mit 74 von 100 Punkten: eine solide, aber deutlich nüchternere Einschätzung.[5]
Korrektur der Redaktion (10.07.2026): Kurz nach Release lag der OpenCritic-Kritikerdurchschnitt von Mixtape bei rund 94 Punkten — ein Wert, der das Spiel zeitweise als bestbewertetes des Jahres 2026 auswies[1][3] — während Metacritic zu diesem Zeitpunkt rund 85 Punkte auswies.[2] Nach Aufnahme weiterer Testberichte hat sich diese Neun-Punkte-Lücke inzwischen fast geschlossen: Stand 10.07.2026 liegt OpenCritic bei einem Kritikerdurchschnitt von 86 (117 gewertete Kritiken, Top-Perzentilbereich), Metacritic bei einem Metascore von ebenfalls 86 (37 gewertete Kritiken).[1][2] Die große Diskrepanz war also vor allem ein Effekt der noch kleinen, überdurchschnittlich positiven Erstwertungs-Stichprobe kurz nach Launch — mit mehr Testberichten haben sich beide Aggregatoren angenähert.
Die Erklärung für die anfängliche Differenz liegt in der Methodik: Beide Aggregatoren erfassen nicht exakt denselben Pool an Publikationen und gewichten Wertungen unterschiedlich. Auf Metacritic fließen einige niedrigere Wertungen ein, die das Bild drücken — darunter ein 7/10 von Metro GameCentral und 3/5 Sterne (60/100) vom Guardian, die im „Mixed”-Bereich liegen; laut Metacritic-Zählung gibt es aktuell insgesamt drei Wertungen in diesem Bereich, nicht zwei — welche dritte Publikation das genau ist, ließ sich in dieser Rundschau nicht abschließend verifizieren.[2] Wichtig für die Einordnung: Keiner der beiden Aggregator-Werte ist „richtiger” — sie beantworten unterschiedliche Fragen und verändern sich mit jedem neu hinzukommenden Test.
Über fast alle Tests hinweg — von der 10/10 bis zur 74 — herrscht bemerkenswerte Einigkeit bei drei Punkten:
Kurz: Dass Mixtape als Erzählung und audiovisuelles Erlebnis funktioniert, bestreitet praktisch niemand. Der Streit beginnt an anderer Stelle.
Der zentrale Dissens dreht sich um die Frage, wie viel Spiel in Mixtape steckt. PC Gamer formuliert es am schärfsten: Mixtape interessiere sich nur beiläufig für die Kraft, die Interaktivität einer Geschichte verleihen kann. In rund drei Stunden Spielzeit habe es laut dem Test genau zwei Momente gegeben, in denen die Interaktion den Rezensenten tiefer in die Geschichte gezogen habe — verpflichtende Minispiele hätten ihn dagegen teils aus der Erzählung gerissen. Das Fazit des Magazins: eine perfekte Playlist, aber nur ein ordentliches Videospiel.[5]
IGN und GameSpot bewerten denselben Umstand schlicht anders: Für sie steht die erzählerische und musikalische Gesamtwirkung im Vordergrund, die begrenzte spielerische Tiefe fällt in ihren Wertungen nicht ins Gewicht.[3][4] Es ist damit weniger ein Streit über Fakten als über Maßstäbe — darüber, ob ein weitgehend lineares, kurzes Erzählspiel an seiner Interaktivität gemessen werden muss oder an seiner Wirkung.
Als Randbeobachtung sei notiert: Hohe Kritikerwertungen sind kein Garant für hohe Spielerzahlen, und um Mixtape ist nach Release eine entsprechende Community-Diskussion entstanden — belastbare, offizielle Verkaufs- oder Spielerzahlen liegen aber nicht vor, weshalb wir diese Debatte hier nicht weiter bewerten.
Fasst man die Kritikerlage zusammen (ausdrücklich keine eigene Redaktionswertung), ergibt sich ein klares Profil:
Die anfängliche Diskrepanz zwischen OpenCritic und Metacritic hat sich mit mehr Testberichten inzwischen ohnehin fast aufgelöst (aktuell 86 zu 86).[1][2] Für die Kaufentscheidung bleibt daher die Zielgruppen-Frage entscheidend: Wer zur Zielgruppe gehört, für den zeichnen die Tests ein Ausnahmespiel — wer nicht, findet in den skeptischeren Stimmen wie PC Gamer, Metro und dem Guardian die passendere Orientierung.[1][2][5]
Titelbild: KI-gestützt von der Redaktion Gaming-Insider erstellt.
[1] OpenCritic – Mixtape (Kritikerdurchschnitt, Review-Listing) – https://opencritic.com/game/20188/mixtape
[2] Metacritic – Mixtape (Metascore, Einzelwertungen) – https://www.metacritic.com/game/mixtape/
[3] GamesRadar+ – „Instantly one of the best-rated games of 2026″ (u. a. IGN 10/10, Aggregator-Einordnung) – https://www.gamesradar.com/games/adventure/instantly-one-of-the-best-rated-games-of-2026-nostalgic-adventure-mixtape-flies-up-metacritic/
[4] GameSpot – Mixtape Review (9/10) – https://www.gamespot.com/reviews/please-dont-skip-this-musical-coming-of-age-story-mixtape-review/1900-6418487/
[5] PC Gamer – Mixtape Review (74/100) – https://www.pcgamer.com/games/adventure/mixtape-review/
[6] Steam – Mixtape (Release, Plattformen, Preis, Soundtrack) – https://store.steampowered.com/app/2582320/Mixtape/
Dieser Artikel wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.