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The Blood of Dawnwalker im Test: Das sagen die Kritiker (Rundschau)

Seit dem 3. September 2026 ist The Blood of Dawnwalker für PC, PS5 und Xbox Series X|S erhältlich — das Debüt von Rebel Wolves, dem Studio ehemaliger Witcher-3-Entwickler.[1][2] Zweieinhalb Wochen nach Release ist die Testlandschaft breit genug für ein belastbares Gesamtbild: Über 140 Kritiken liegen vor, die Aggregat-Wertungen sind stabil.[3] Dieser Artikel fasst zusammen, was die Fachpresse lobt und bemängelt — eine Rundschau der Kritikerstimmen, keine eigene Wertung: Wir haben das Spiel nicht selbst getestet, wir aggregieren und ordnen ein.

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Was ist The Blood of Dawnwalker?

The Blood of Dawnwalker ist ein Dark-Fantasy-Action-RPG von Entwickler Rebel Wolves, veröffentlicht von Bandai Namco Entertainment. Ihr spielt Coen, einen Halbvampir („Dawnwalker"), der tagsüber als Mensch mit dem Schwert kämpft und nachts auf vampirische Kräfte zugreift. Schauplatz ist ein düsteres, von Vampiren beherrschtes Tal im Osteuropa des 14. Jahrhunderts.[1] Die auffälligste Design-Entscheidung laut offizieller Spielbeschreibung: Coen hat 30 Ingame-Tage, um seine Familie aus der Gewalt des Vampirfürsten Brencis zu befreien — wobei die Zeit nicht in Echtzeit abläuft, sondern durch abgeschlossene Quests voranschreitet. Rebel Wolves nennt das Konzept „narrative Sandbox": eine offene Erzählstruktur statt einer linearen Hauptquest.[1][7]

Dass die Erwartungen an dieses Debüt so hoch waren, liegt am Studio-Hintergrund: Rebel Wolves wurde von ehemaligen CD-Projekt-Red-Entwicklern gegründet, darunter Konrad Tomaszkiewicz, Game Director von The Witcher 3 — ein Umstand, den praktisch jede Kritik aufgreift.[8] Wie sich das Spiel in die Release-Landschaft des Jahres einfügt, zeigen unsere Übersichten der PS5-Spiele 2026 und der neuen PC-Spiele 2026.

Wertungsüberblick: Metacritic und OpenCritic im Vergleich

Stand 20. September 2026 sieht die Aggregat-Lage so aus: Auf OpenCritic steht The Blood of Dawnwalker bei 85 Punkten aus 142 Kritiken, Einstufung „Mighty" — das entspricht den besten 7 Prozent aller erfassten Spiele, 94 Prozent der Kritiker sprechen eine Empfehlung aus.[3] Auf Metacritic liegt der Metascore bei 84.[4] Je nach Plattform bewegt sich der Schnitt laut Wertungsübersicht von PC Games zwischen 83 und 86 Punkten.[9]

Medium Wertung Kernaussage
IGN (Travis Northup) 9/10 „Beeindruckender, blutiger Cocktail" — eines der besten Open-World-RPGs des Jahres[7]
GameStar 84/100 Erzählerisch stark, aber Balance-Probleme im letzten Drittel[5]
Eurogamer (Robert Purchese) 4/5 Vertrautes Dark-Fantasy-Abenteuer mit eigenen, mutigen Ideen[8]
OpenCritic (Aggregat) 85, „Mighty" 142 Kritiken, 94 % Empfehlungsrate[3]
Metacritic (Aggregat) 84 Je nach Plattform 83–86[4][9]

Auffällig ist die Streuung: Die Einzelwertungen reichen von Höchstnoten bis zu deutlich zurückhaltenderen Einschätzungen — die Tendenz ist klar positiv, aber nicht einhellig.[3][9] Wichtig zur Einordnung: Aggregat-Scores verschieben sich durch Nachzügler-Reviews noch; die OpenCritic- und Metacritic-Produktseiten sind die Live-Quellen für den jeweils aktuellen Stand.[3][4]

Was Kritiker loben

Der klarste Konsens betrifft die Erzählung. IGN-Tester Travis Northup vergibt 9/10 und nennt das Spiel einen „beeindruckenden, blutigen Cocktail aus interessanten Ideen und gut geschriebenen Charakteren", der es zu einem der besten Open-World-Rollenspiele des Jahres mache (übersetzt aus dem Englischen).[7] GameStar (84 Punkte) bescheinigt dem Titel im Test vom September 2026 ein „erzählerisch starkes Rollenspiel mit gut gefüllter Open World" und hebt die Vampir-Geschichte als erstklassig hervor.[5] Auch GamePro zieht ein positives Fazit und stellt vor allem die „besonders starken Story-Missionen" heraus.[6]

Der zweite wiederkehrende Lob-Punkt ist das Zeitsystem. Die Wertungsübersicht von PC Games identifiziert das 30-Tage-Limit, die Entscheidungsfreiheit und die Vampir-Fähigkeiten als die am häufigsten gelobten Elemente quer durch die Testlandschaft — die Mehrheit der Tester wertet den Zeitdruck als gelungenes Alleinstellungsmerkmal, auch wenn die Einschätzungen von „weniger einschneidend als erwartet" bis „fordernd" reichen.[9] Drittens: das Kampfsystem mit seinem Tag-Nacht-Kontrast aus Schwertkampf und Vampirkräften, das mehrere Medien als gelungen und taktisch einordnen.[7][9]

Was Kritiker bemängeln

So einig sich die Tests beim Erzählerischen sind, so deutlich benennen sie die Schwächen der offenen Welt. GamePro beschreibt die Open-World-Aktivitäten als „ziemlich formelhaft": immer wieder Kämpfe gegen große Bären und dieselbe Vampir-Mutation, Türme zum Aufdecken von Landmarken, Soldaten-Lager und Checkpoints — dazu kritisiert die Redaktion die geringe Monster-Vielfalt und die schmale Auswahl an Barrierefreiheits-Optionen.[6]

GameStar sieht das „eine große Problem" des Spiels im Balancing: Gegen Ende litten die sonst gelungenen Kämpfe unter Balance-Problemen, das Kampfsystem stelle zudem die Geduld der Spieler auf die Probe.[5] Die PC-Games-Übersicht bündelt die Kritikpunkte über alle ausgewerteten Tests hinweg: begrenzte Gegnervielfalt, repetitive Open-World-Aufgaben, technische Probleme zum Launch, Balancing-Schwächen und fehlender Feinschliff.[9] Kurz gesagt: Die Kritik richtet sich fast durchgängig gegen das Drumherum, kaum gegen den erzählerischen Kern.

Der Witcher-3-Vergleich: berechtigt oder übertrieben?

Der Vergleich zieht sich durch nahezu jede Besprechung — schließlich steckt hinter Rebel Wolves ein Kernteam ehemaliger Witcher-Entwickler. Eurogamer-Autor Robert Purchese (4/5) bringt es so auf den Punkt: „CD-Projekt-Red-Alumni erschaffen ein vertrautes Dark-Fantasy-Abenteuer, aber eines mit mutigen und provokanten eigenen Ideen" (übersetzt aus dem Englischen).[8] GamePro überschreibt seinen Test direkt mit „Der nächste Open-World-RPG-Hit von ehemaligen Witcher-Entwicklern".[6]

Der Tenor der Kritiken: Die Verwandtschaft ist spürbar — düsteres osteuropäisches Mittelalter, moralisch graue Entscheidungen, erzählerischer Fokus —, aber das Zeitlimit und die Sandbox-Struktur setzen einen eigenen Akzent, der sich bewusst vom Vorbild absetzt.[8][9] Wer das „Ex-Witcher-Team"-Narrativ weiterverfolgen will: Was die alten Kollegen bei CD Projekt Red derzeit machen, haben wir in der Einordnung zum Witcher-4-Release 2028 aufgeschlüsselt — und warum offene Spielwelten gerade generell wachsen, beleuchtet unser Artikel zur Map-Größe von The Witcher 4 und dem Open-World-Trend.

Für wen lohnt sich das Spiel laut Testern?

Aus dem Kritikerkonsens lässt sich ein klares Zielgruppen-Profil ablesen. Empfohlen wird The Blood of Dawnwalker vor allem Fans story-getriebener Action-RPGs, die Wert auf Figuren, Entscheidungen und Atmosphäre legen — hier sind sich die Tests von IGN über GameStar bis GamePro weitgehend einig.[5][6][7] Auch wer das Zeitdruck-Konzept reizvoll findet, statt es als Stressfaktor zu empfinden, gehört laut Testlage zur Kernzielgruppe.[9]

Zurückhaltung signalisieren die Tests dagegen bei zwei Gruppen: Wer offene Welten primär wegen abwechslungsreicher Nebenaktivitäten und großer Gegnervielfalt spielt, dürfte laut GamePro und der PC-Games-Übersicht an die Grenzen des Spiels stoßen.[6][9] Und wer zum Launch ein technisch rundum poliertes Erlebnis erwartet, sollte die von mehreren Medien berichteten Technik- und Balancing-Probleme einkalkulieren.[5][9] Ein eigenes Kauf-Urteil geben wir nicht ab — die Score-Lage von 84 bis 85 Punkten im Aggregat spricht aber für ein Spiel, das seine Zielgruppe sehr sicher trifft.[3][4]

Wenn ihr solche quellenbasierten Test-Rundschauen und die wichtigsten RPG-Neuigkeiten der Woche gebündelt lesen wollt: Unser wöchentlicher Newsletter-Digest fasst sie kompakt zusammen.

Transparenzhinweis

Die Redaktion von gaming-insider.de hat The Blood of Dawnwalker nicht selbst gespielt oder getestet. Dieser Artikel ist eine journalistische Zusammenfassung der Kritikerstimmen aus den genannten Fachmedien sowie der Aggregatdaten von OpenCritic und Metacritic (Stand: 20. September 2026). Alle übernommenen Wertungen und Zitate sind mit Quelle versehen; englischsprachige Zitate haben wir übersetzt. Da Aggregat-Scores sich durch weitere Reviews verschieben können, lohnt für den tagesaktuellen Stand der Blick auf die verlinkten Aggregator-Seiten.

Quellen

[1] Steam – The Blood of Dawnwalker (Produktseite) – https://store.steampowered.com/app/3751260/ [2] Rebel Wolves via Steam News – „Launching September 3rd, 2026" – https://store.steampowered.com/news/app/3751260/view/542262753053639069 [3] OpenCritic – The Blood of Dawnwalker – https://opencritic.com/game/20499/the-blood-of-dawnwalker [4] Metacritic – The Blood of Dawnwalker – https://www.metacritic.com/game/the-blood-of-dawnwalker/ [5] GameStar – „The Blood of Dawnwalker im Test" – https://www.gamestar.de/artikel/the-blood-of-dawnwalker-im-test,3458877,wertung.html [6] GamePro – „The Blood of Dawnwalker im Test" – https://www.gamepro.de/artikel/the-blood-of-dawnwalker-im-test,3458815.html [7] IGN (Travis Northup) – The Blood of Dawnwalker Review (via Steam News) – https://store.steampowered.com/news/group/9869/view/688641156126344135 [8] OpenCritic – Critic Reviews zu The Blood of Dawnwalker (u. a. Eurogamer, Robert Purchese) – https://opencritic.com/game/20499/the-blood-of-dawnwalker/reviews [9] PC Games – „Starke Wertungen, klare Kritik: Das sagen die Tester zu The Blood of Dawnwalker" – https://www.pcgames.de/The-Blood-of-Dawnwalker-Spiel-75056/News/Wertungen-Reviews-Metacritic-Tests-1552624/

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