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Resident Evil Requiem in der Test-Rundschau: So bewerten die Kritiker Capcoms neuen Hauptteil

Resident Evil Requiem im Test-Spiegel: Wertungen von IGN, GameSpot und Game Informer, dazu Metacritic- und OpenCritic-Einordnung und der Reihenvergleich.

Alexander Woitschach 14.09.2026
KI-Kurzfassung
  • Resident Evil Requiem erreicht je nach Plattform Metascores von 89 bis 91 und auf OpenCritic einen Kritiker-Schnitt von 90 aus über 200 Tests.
  • Die Tests loben die Verbindung aus klassischem Survival-Horror und moderner Inszenierung; GameSpot und VGC kritisieren Nostalgie-Lastigkeit und Risikoscheu.
  • Laut OpenCritic ist es der bestbewertete neue Serien-Hauptteil seit Resident Evil 4 (2005); die Fachpresse empfiehlt das Spiel nahezu einhellig.
Stand: 14.09.2026

Resident Evil Requiem ist der erste komplett neue Hauptteil der Capcom-Reihe seit Village — und der erste seit Jahren, der sich nicht hinter den hochgelobten Remakes verstecken muss. Im Gegenteil: Die Kritikerlage fällt so gut aus wie bei keinem originalen Serienbeitrag seit über zwei Jahrzehnten. Dieser Artikel fasst zusammen, wer wie gewertet hat, wo der Konsens liegt, wo sich die Tests widersprechen und was das für die Kaufentscheidung bedeutet.

Vorab der wichtigste Hinweis: Wir haben Resident Evil Requiem nicht selbst getestet und vergeben keine eigene Wertung. Diese Rundschau aggregiert und ordnet ausschließlich die Wertungen und Aussagen der genannten Fachmedien und Aggregatoren ein — jede Bewertung ist ihrer Quelle klar zugeordnet.

Resident Evil Requiem im Überblick — die Fakten zum Spiel

Resident Evil Requiem ist am 27. Februar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erschienen; Entwickler und Publisher ist Capcom, technische Basis die hauseigene RE Engine.[1] Die Nintendo-Switch-2-Version kam am selben Tag heraus — zusammen mit Portierungen von Resident Evil 7 und Resident Evil Village für Nintendos Konsole.[2]

Requiem ist der neunte Hauptteil der Reihe. Im Zentrum steht die FBI-Analystin Grace Ashcroft, an ihrer Seite kehrt Serien-Veteran Leon S. Kennedy zurück; Schauplatz ist eine Stadt im amerikanischen Mittleren Westen samt der ehemaligen Zentrale des Pharmakonzerns Umbrella.[2] Mehr Story-Details sparen wir bewusst aus — für die Einordnung der Kritikerstimmen reicht der Kontext, dass Requiem zwei spielbare Perspektiven verzahnt und damit erzählerisch wie spielerisch zwischen den Traditionen der Reihe vermittelt.

Wichtig für die Einordnung des Metascores: Requiem ist ein neuer, originaler Hauptteil — kein Remake. Die letzten Jahre haben vor allem Capcoms Neuauflagen von Resident Evil 2 (2019), 3 (2020) und 4 (2023) die Wertungscharts der Marke geprägt, und einem bislang unbestätigten Gerücht zufolge könnte mit Resident Evil Code: Veronica das nächste Remake für 2027 anstehen — offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Umso bemerkenswerter, dass diesmal ein komplett neues Kapitel die Bestwerte einfährt.

Der Metascore im historischen Reihenvergleich

Zum Review-Embargo am 25. Februar 2026 startete Requiem mit einem Metascore von 88 aus den ersten Kritiken.[3] Seitdem ist der Wert mit nachgereichten Tests leicht gestiegen: Bei rund 120 gezählten Reviews wies Metacritic zuletzt einen Gesamtwert von 89 aus, mit leichten Abweichungen je nach Plattform — von den erfassten Tests fielen rund 97 Prozent positiv aus, praktisch keiner negativ.[4]

OpenCritic zeichnet dasselbe Bild: Dort steht Requiem bei einem Top-Critic-Schnitt von 90 Punkten, dem Prädikat „Mighty" und dem 99. Perzentil aller erfassten Spiele, basierend auf über 200 Kritiker-Reviews. Laut einer eigenen Auswertung des Aggregators ist die Wertung im Jahresverlauf sogar noch gestiegen und hat das Spiel zwischenzeitlich zurück an die Spitze der 2026er-Charts geführt.[5][6]

Für den Reihenvergleich ist vor allem eine Einordnung zentral, die OpenCritic selbst vornimmt: Requiem ist der bestbewertete originale (also nicht neu aufgelegte) Serienteil seit Resident Evil 4 aus dem Jahr 2005.[6] Das Original von 2005 hält mit einem Metascore von 96 bis heute den Bestwert der Marke und gilt bei Metacritic als das am höchsten bewertete Survival-Horror-Spiel überhaupt; am anderen Ende der Skala führt der Aggregator Resident Evil 6 als ersten Hauptteil, der keine positive Kritiker-Rezeption mehr erreichte.[7] Zwischen diesen beiden Polen hat sich die Hauptreihe zwei Jahrzehnte lang bewegt — Requiem rückt nun erstmals wieder deutlich in Richtung des oberen Endes. Die Remakes bleiben in diesem Vergleich bewusst außen vor: Sie werten traditionell hoch, messen sich aber an bereits bewährten Vorlagen, nicht an einem neuen Entwurf.

Eine Randnotiz, die die Stimmungslage unterstreicht: Auch abseits der Fachpresse kam das Spiel außergewöhnlich gut an — laut VGC hielt Requiem zeitweise den höchsten User-Score, der je auf Metacritic gemessen wurde.[8]

Die Wertungen im Vergleich

Hier die wichtigsten Einzelwertungen etablierter Fachmedien im Überblick:

Magazin Wertung Kernaussage
IGN 9/10 Requiem „verwebt zwei getrennte Spielarten des Survival-Horrors erfolgreich miteinander" (übersetzt)[9]
Game Informer 9,75/10 Eine der höchsten Wertungen unter den großen Fachmedien[9]
Shacknews 10/10 Höchstwertung[9]
Eurogamer 5/5 Volle Sternewertung[9]
GameSpot 8/10 Formel „bis zur Perfektion verfeinert", lehnt sich aber zu stark an Nostalgie an (übersetzt)[10]
IGN France 10/10 „Ein Schlüsselwerk, das zwei lang nebeneinander bestehende, gegensätzliche Visionen der Saga versöhnt" (übersetzt)[11]

Zur Methodik der Aggregatoren: Metacritic gewichtet ausgewählte Publikationen zu einem Metascore und führt separate Seiten je Plattform, deren Werte — wie oben gezeigt — um ein bis zwei Punkte auseinanderliegen können.[4] OpenCritic bildet einen ungewichteten Schnitt der erfassten Kritiken und weist zusätzlich das Perzentil im Vergleich zu allen gelisteten Spielen aus.[5] Beide Werte können sich mit weiteren nachgereichten Tests noch geringfügig verschieben.

Wo sich die Kritiker einig sind

Der auffälligste Konsens betrifft die Grundidee des Spiels: die Verbindung zweier Serien-Traditionen — des klaustrophobischen, ressourcenknappen Horrors der frühen Teile und der actionreicheren, inszenierungsstarken Schule späterer Kapitel. Genau diese Verzahnung heben die höchstwertenden Tests hervor: IGN attestiert Requiem, beide Spielarten erfolgreich zu verweben,[9] und IGN France geht noch weiter — das Spiel versöhne zwei lange konkurrierende Visionen der Saga und hebe „das Beste, was die Reihe zu bieten hat, auf ein selten gesehenes Niveau an Feinschliff" (übersetzt).[11]

Auch der zurückhaltendste große Test trägt diesen Kern mit: GameSpot bescheinigt Capcom trotz der 8/10 ausdrücklich, die Survival-Horror-Formel verfeinert zu haben, und benennt die Passagen der neuen Protagonistin als Herzstück — wenn Requiem funktioniere, „besonders in Graces Abschnitten", dann richtig (übersetzt).[10] Dass bei Metacritic 97 Prozent der erfassten Tests positiv urteilen und keine einzige negative Kritik gelistet ist, macht die Breite dieses Konsenses messbar.[4]

Wo die Kritiker auseinandergehen

Ganz ohne Bruchlinien kommt die Rezeption trotzdem nicht aus — an zwei Stellen gehen die Meinungen erkennbar auseinander:

Nostalgie als Stärke oder Krücke: GameSpot begründet seine vergleichsweise zurückhaltende Wertung damit, dass sich Requiem zu stark auf Nostalgie und Rückgriffe auf die Serien-Vergangenheit stütze.[10] Die Höchstwertungen von Shacknews, Game Informer und IGN France lesen dieselben Rückbezüge dagegen als gelungene Ehrung des Serien-Erbes.[9][11] Ob die vielen Verweise auf die eigene Geschichte das Spiel tragen oder beschweren, ist die deutlichste Bruchlinie der Testlandschaft.

Mut zum Risiko: VGC bringt den zweiten Streitpunkt auf die prägnante Formel „superb but safe" — herausragend gemacht, aber auf Nummer sicher.[11] Diese Lesart, wonach Requiem handwerklich brilliert, ohne die Reihe neu zu erfinden, steht der Einschätzung von IGN France diametral gegenüber, die im Spiel gerade ein richtungsweisendes „Schlüsselwerk" sieht.[11] Die Streuung zwischen GameSpots 8/10 und mehreren Höchstwertungen zeigt, dass diese Frage die Gesamtnoten spürbar bewegt — auch wenn sie das insgesamt sehr hohe Niveau nie infrage stellt.[4][9]

Wie unterschiedlich Fachmedien denselben Genre-Titel gewichten können, zeigt übrigens auch unsere Test-Rundschau zu Silent Hill f — dort verlief die Bruchlinie zwischen Setting-Mut und Serien-Identität ganz ähnlich.

Einordnung für die Kaufentscheidung — was die Tests nahelegen

Aus der aggregierten Kritikerlage — ausdrücklich nicht aus einem eigenen Redaktionsurteil — ergibt sich folgendes Bild:

Laut den Tests zugreifen sollten: Serien-Fans, die nach Jahren der Remakes wieder ein originales Kapitel mit neuer Hauptfigur erleben wollen, sowie Survival-Horror-Spieler:innen, die klassische Spannung und moderne Inszenierung gleichermaßen schätzen — genau diese Kombination trägt den Konsens der Tests.[6][9] Wer auf Wertungssicherheit achtet, bekommt mit Metascores zwischen 89 und 91 und einem OpenCritic-Schnitt von 90 einen der am besten bewerteten Titel des Jahres.[4][5]

Eher genauer hinsehen sollten laut Testlage: Wer mit den vielen Rückbezügen auf die Serien-Historie wenig anfangen kann oder von einem neuen Hauptteil eine radikale Neuerfindung erwartet, findet in GameSpots Nostalgie-Kritik und VGCs „superb but safe"-Einordnung die relevanten Gegenargumente.[10][11]

Requiem ist dabei Teil einer bemerkenswert starken Phase für das gesamte Genre: Wie breit die Survival-Horror-Welle gerade rollt, zeigen unser Guide zum Konami-Revival rund um Silent Hill, Castlevania und Metal Gear und der Blick auf The Sinking City 2 zum PS5-Launch. Wer die Horror-Welle 2026 weiterverfolgen will, findet in unseren quellenbasierten Test-Rundschauen der Säule 5 regelmäßig den aktuellen Kritiker-Überblick.

Quellen

[1] Capcom Pressemitteilung (via Business Wire) – https://www.businesswire.com/news/home/20250609946595/en/Capcoms-Resident-Evil-Requiem-the-Latest-Title-in-the-Series-Set-to-Release-on-February-27-2026 [2] Capcom Pressemitteilung (Switch-2-Release) – https://www.capcom.co.jp/ir/english/news/html/e250916.html [3] Forbes (Metascore zum Review-Embargo) – https://www.forbes.com/sites/paultassi/2026/02/25/heres-resident-evil-requiems-metacritic-score-as-reviews-go-live/ [4] Metacritic – Resident Evil Requiem – https://www.metacritic.com/game/resident-evil-requiem/ [5] OpenCritic – Resident Evil Requiem (Aggregator-Seite) – https://opencritic.com/game/18716/resident-evil-requiem [6] OpenCritic News (Score-Entwicklung und Reihen-Einordnung) – https://opencritic.com/news/27426/resident-evil-requiems-review-score-is-still-going-up-as-it-returns-to-the-top-of-the-2026-charts [7] Metacritic (Resident-Evil-Reihe im Ranking) – https://www.metacritic.com/pictures/resident-evil-games-ranked-worst-to-best/ [8] VGC (User-Score-Rekord) – https://www.videogameschronicle.com/news/resident-evil-requiem-currently-has-the-highest-user-score-of-all-time-on-metacritic/ [9] Nintendo Everything (Review-Roundup mit Einzelwertungen) – https://nintendoeverything.com/resident-evil-requiem-reviews-roundup/ [10] GameSpot (Test) – https://www.gamespot.com/reviews/resident-evil-requiem-review-two-headed-mutant/1900-6418464/ [11] Metacritic (Kritiker-Auszüge, u. a. IGN France und VGC) – https://www.metacritic.com/game/resident-evil-requiem/critic-reviews/

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

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Über den Autor Alexander Woitschach

Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.

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