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Silver Pines im Kritiker-Check: Was die Test-Rundschau drei Wochen nach Release zeigt

Die Redaktion aggregiert und ordnet ein, wertet nicht selbst: Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Zusammenfassung der bislang veröffentlichten Testberichte zu Silver Pines – keine eigene Spielerfahrung, keine eigene Punktzahl. Jedes Zitat und jede Wertung ist der jeweiligen Originalquelle zugeordnet.

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Silver Pines im Überblick – worum geht es

Silver Pines stammt vom Debüt-Studio Wych Elm Games und erscheint unter dem Publisher Team17.[1] Das Spiel ist seit dem 8. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 und Windows (via Steam) erhältlich.[2] Laut Steam-Produktbeschreibung übernehmen Spieler:innen die Rolle des Privatdetektivs Red Walker, der in der halb verlassenen Kleinstadt Silver Pines nach dem verschwundenen Musiker Eddie Velvet sucht – eine Ermittlung, die laut Beschreibung schnell in unheimliche, surreale Bahnen abgleitet.[2]

Genre-technisch positioniert sich der Titel als Survival-Horror-Metroidvania: eine Kombination aus Erkundung und Backtracking in einer vernetzten Spielwelt (typisch für Metroidvania) mit Ressourcenknappheit, Spannungsaufbau und Konfrontationen, die bewusst riskant wirken sollen (typisch für Survival-Horror). Für Leser:innen bedeutet das: Wege kreuzen sich mehrfach, neue Fähigkeiten öffnen zuvor blockierte Pfade, während die Atmosphäre durchgehend auf Bedrohung statt auf reine Action setzt.

Die Wertungen im Überblick – Metacritic & OpenCritic

Auf Metacritic liegt Silver Pines in der von Kritikern vergebenen Gesamteinordnung aktuell im Bereich „generally favorable", mit leicht unterschiedlichen Werten je Plattform – auf Basis mehrerer Einzelreviews wurden sowohl die PC- als auch die PS5-Fassung mit Scores im mittleren bis oberen 80er-Bereich bewertet.[3] Auf OpenCritic wird der Titel mit dem Gütesiegel „Mighty" ausgezeichnet, der höchsten Einordnungsstufe des Aggregators; die Recommended-Quote liegt dort klar oberhalb von 90 Prozent der bislang gelisteten Kritiken.[4]

Bemerkenswert ist dabei vor allem der Kontrast in der Einordnung: Metacritic stuft den Titel mit „generally favorable" in eine mittlere positive Kategorie ein, während OpenCritic mit „Mighty" die höchste eigene Gütestufe vergibt. Beide Aggregatoren gewichten Einzelwertungen unterschiedlich (Metacritic nutzt eine gewichtete Durchschnittsbildung mit Publikationsgewichten, OpenCritic eine ungewichtete Mittelung plus Recommended-Anteil) – das erklärt, warum die Kategorie-Bezeichnungen trotz einer insgesamt klar positiven Kritikerlage auf beiden Seiten nicht vollständig deckungsgleich ausfallen.[3][4] OpenCritic ordnet den Titel zudem in ein hohes Perzentil aller je gelisteten Spiele ein – das Perzentil beschreibt, wie der Titel im Vergleich zur gesamten Datenbank abschneidet, nicht einen absoluten Qualitätswert, sondern eine relative Rangposition innerhalb der bisher erfassten Testlandschaft.[4]

Die Kritikerbasis ist drei Wochen nach Release bereits breit: Allein über die hier zitierten Einzelreviews hinaus listen beide Aggregatoren mehrere Dutzend Kritiken, die Tendenz zeigt seit dem Release-Wochenende ein stabiles, deutlich positives Gesamtbild.[3][4]

Einzelstimmen der Fachmedien

Mehrere unabhängige Fachmedien haben Silver Pines ausführlich getestet. PC Gamer beschreibt den Titel als visuell eigenständigen 2D-Metroidvania mit deutlichen Anleihen an Resident Evil und Twin Peaks, kritisiert zugleich, dass die Eröffnungsstunde sich zu sehr an bekannten Vorbildern orientiere und das frühe Nahkampfsystem träge wirke.[5]

GameSpew vergibt 9 von 10 Punkten und bezeichnet Silver Pines als „stunning debut for Wych Elm", das Survival-Horror und Metroidvania-Mechanik erfolgreich verbinde und eine Atmosphäre erzeuge, die Spieler:innen schnell in ihren Bann ziehe.[6]

CheckpointGaming fällt mit 7 von 10 Punkten („Good") deutlich zurückhaltender aus und verweist auf strukturelle Schwächen, ohne die grundsätzliche Spannungskurve infrage zu stellen.[7]

AltChar bewertet den Titel mit 9 von 10 und ordnet ihn als eines der besten Survival-Horror-Spiele des Jahres ein, abseits der großen Blockbuster-Veröffentlichungen.[8]

Insider Gaming vergibt 8 von 10 Punkten und beschreibt Silver Pines als atmosphärisch starkes Horror-Spiel, von dem sich der Autor der Rezension eine andere Kameraperspektive (Ego- oder Third-Person statt der tatsächlich umgesetzten seitlichen 2.5D-Ansicht) gewünscht hätte – eine Anmerkung zur Präsentationsform, nicht zur Grundqualität.[9]

Push Square testete die PS5-Fassung und vergibt 8 von 10 Punkten, mit der Einordnung, Silver Pines sei „a spectacular take on the metroidvania genre", das Survival-Horror, eine Lynch-artige Mystery-Erzählung und starke Optik zu einem stimmigen Gesamtbild verbinde.[10]

Eine deutschsprachige Fachmedien-Stimme mit eigener Erstrezension (etwa GameStar oder 4Players) war zum Zeitpunkt der Recherche nicht auffindbar – die hier zitierten Quellen sind ausschließlich internationale Fachmedien.

Wo sich die Kritiker einig sind

Über mehrere unabhängige Quellen hinweg wiederholt sich ein Lob-Muster: die Atmosphäre der Stadt Silver Pines und das Sounddesign. GameSpew spricht von einem Spiel, das „dripping with atmosphere" sei und seine Spieler:innen schnell fessle.[6] Push Square hebt die „tantalising visuals" und die stimmige Verbindung von Mystery-Erzählung und Horror-Elementen hervor.[10] PC Gamer würdigt trotz Kritik an der Eröffnungsstunde ausdrücklich die visuelle Gestaltung des Titels.[5]

Auch die Detektiv-Rahmenhandlung um Red Walker und die Suche nach Eddie Velvet wird mehrfach positiv herausgestellt: AltChar ordnet die Erzählstruktur als genretypisch stark ein,[8] während Insider Gaming die erzählerische Grundidee lobt, auch wenn sich der Rezensent eine andere Kameraperspektive gewünscht hätte.[9] Die hohe Recommended-Quote auf OpenCritic deckt sich mit diesem Bild: Mehrere der hier zitierten Reviews vergeben Wertungen im oberen Drittel der jeweiligen Skala, was zur dokumentierten Tendenz des Aggregators passt.[4]

Wo die Kritiker auseinandergehen

Nicht jede Stimme fällt gleich positiv aus. CheckpointGaming vergibt mit 7 von 10 die vergleichsweise niedrigste der hier zitierten Wertungen und bewertet damit erkennbar zurückhaltender als etwa GameSpew oder AltChar mit jeweils 9 von 10.[7][6][8] PC Gamer benennt konkret die Steuerung und das frühe Kampfsystem als Schwachstelle, besonders in der Anfangsphase des Spiels.[5]

Auch beim Genre-Mix selbst gehen die Einschätzungen auseinander: Während mehrere Tests die Verzahnung von Erkundung und Horror-Spannung als gelungen loben, deutet PC Gamers Kritik am träge wirkenden Nahkampf darauf hin, dass die Metroidvania-Erkundungsstruktur nicht überall nahtlos mit den Survival-Horror-Konfrontationen harmoniert.[5] Zu plattformspezifischen Performance-Unterschieden zwischen Switch/Switch 2 und PS5/Xbox/PC liegt aus den hier recherchierten Quellen keine belegte, direkt vergleichende Aussage vor – wer vor dem Kauf gezielt auf die Handheld-Performance achtet, findet dazu bislang keine zitierbare Fachmedien-Einordnung.

Einordnung für die Kaufentscheidung

Aus der aggregierten Kritikerlage lässt sich ableiten: Wer Survival-Horror mit Metroidvania-Erkundung mag und Genre-Vorbilder wie Resident Evil oder Twin Peaks/Silent Hill-Atmosphäre schätzt, wird laut den hier zitierten Tests überwiegend gut bedient – die Mehrheit der Einzelwertungen liegt im oberen Drittel ihrer jeweiligen Skala.[6][8][9][10] Wer dagegen primär reine, friktionsarme Horror-Spannung ohne Backtracking und Erkundungspausen erwartet, sollte laut PC Gamers und CheckpointGamings zurückhaltenderen Einschätzungen eher abwarten oder zumindest Testvideos zum Kampfgefühl sichten, bevor er zugreift.[5][7]

Wer sich für ähnliche quellenbasierte Einordnungen interessiert, findet in der Rundschau zu Silent Hill f und der Analyse zu Silent Hill: Townfall vergleichbare Aufarbeitungen aus dem Survival-Horror-Umfeld. Für die Metroidvania-Seite lohnt sich der Blick auf die Kritikerstimmen zu Hollow Knight: Silksong, und wer den Genre-Mix aus Horror und Musik-Motiven interessant findet, kann die Rundschau zu Mixtape als weiteren Anhaltspunkt nutzen.

Quellen

[1] Team17 – Company-Profil auf Metacritic – https://www.metacritic.com/company/team17/ [2] Silver Pines auf Steam (offizielle Storefront) – https://store.steampowered.com/app/2333000/Silver_Pines/ [3] Metacritic – Silver Pines Reviews – https://www.metacritic.com/game/silver-pines/ [4] OpenCritic – Silver Pines Critic Reviews – https://opencritic.com/game/21402/silver-pines/reviews [5] PC Gamer – Silver Pines Review – https://www.pcgamer.com/games/horror/silver-pines-is-a-gorgeous-2d-resident-evil-inspired-metroidvania-with-a-dash-of-twin-peaks-where-i-spent-most-of-my-time-methodically-stabbing-monsters-shins/ [6] GameSpew – Silver Pines Review – https://www.gamespew.com/2026/10/silver-pines-review/ [7] CheckpointGaming – Silver Pines Review – https://checkpointgaming.net/reviews/2026/10/silver-pines-review-locked-inside-my-past/ [8] AltChar – Silver Pines Review – https://www.altchar.com/reviews/silver-pines-review-this-years-best-survival-horror-isnt-a-blockbuster-aLysY3g0ax2J [9] Insider Gaming – Silver Pines Review – https://insider-gaming.com/reviews/silver-pines-review/ [10] Push Square – Silver Pines Review (PS5) – https://www.pushsquare.com/reviews/ps5/silver-pines

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