DOOM: The Dark Ages im Test-Spiegel: Wie die Kritik den langsameren, wuchtigeren Slayer bewertet
Test-Rundschau zu DOOM: The Dark Ages: Wertungen von IGN bis PC Gamer, die OpenCritic- und Metacritic-Einordnung sowie Konsens und Dissens zu Kampftempo und Raytracing-Pflicht.
- DOOM: The Dark Ages erreicht auf OpenCritic einen Kritikerschnitt von 86 Punkten, 94 Prozent der erfassten Tests sprechen eine Empfehlung aus.
- Gelobt werden die Wucht und Eigenständigkeit des neuen Kampfsystems, umstritten sind das langsamere Tempo und die verpflichtende Raytracing-Hardware.
- Laut Testlage lohnt der Einstieg vor allem für Fans wuchtiger Shooter mit RT-fähiger Grafikkarte, Eternal-Tempo-Puristen reagieren gemischter.
Ein 9/10 bei IGN, ein spürbar zurückhaltenderes 80/100 bei PC Gamer — und dazwischen die Frage, ob ein DOOM langsamer werden darf: Die Testlage zu DOOM: The Dark Ages ist sehr positiv, aber an zwei Punkten hörbar uneinig. Mehr als ein Jahr nach dem Release am 15. Mai 2025 liegt inzwischen eine breite, belastbare Testbasis vor — Zeit für eine Rundschau: Wer hat wie gewertet, wo liegt der Konsens, wo der Dissens, und für wen lohnt sich der Einstieg laut den Tests.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Test-Rundschau. Die Redaktion hat DOOM: The Dark Ages nicht selbst getestet und vergibt keine eigene Wertung — wir aggregieren die Wertungen etablierter Magazine mit Quellenangabe und ordnen die Kritikerlage ein.
DOOM: The Dark Ages im Überblick — worum es geht
DOOM: The Dark Ages ist am 15. Mai 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen, entwickelt von id Software und veröffentlicht von Bethesda Softworks.[1] Erzählerisch ist der Titel ein Prequel zu DOOM (2016) und DOOM Eternal: Der Slayer kämpft in einem düsteren, mittelalterlich-technologischen Setting — mit Schild-Säge, Streitkolben und deutlich bodenständigerer Kampfphilosophie als im hyperaktiven Vorgänger.[1]
Technische Basis ist die neue Engine-Generation id Tech 8, und die bringt eine Besonderheit mit, die für die Kaufentscheidung zentral ist: Hardware-Raytracing ist keine optionale Schalterstellung, sondern schon für die Minimum-Spezifikation Pflicht — Grafikkarten ohne dedizierte RT-Hardware starten das Spiel gar nicht erst. Die vollständigen Systemanforderungen und optimierte Settings-Empfehlungen haben wir bereits in unserem PC-Systemanforderungen- und Grafik-Settings-Guide aufbereitet — wer unsicher ist, ob die eigene Hardware qualifiziert, sollte dort vor dem Kauf gegenprüfen.

Die Wertungen im Vergleich
Die wichtigsten von uns recherchierten Tests im Überblick (Stand: 7. August 2026):
| Magazin | Wertung | Kernaussage (laut Test) |
|---|---|---|
| IGN | 9/10 | Ersetzt Eternals Mobilitäts-Fokus durch einen „very weighty and powerful style of play" — anders als alles bisher in der Serie und auf eigene Art „immensely satisfying"[2] |
| GameSpot | 8/10 | „Reinvents and reigns in with equal measure" — mutige neue Richtung, ohne die Wurzeln der Serie zu verlassen[3] |
| Eurogamer | 4/5 | Ein bodenständigeres DOOM, das trotzdem „as brisk and playful as ever" bleibt[4] |
| PC Gamer | 80/100 | „Indulgent and deliciously violent, but surprisingly safe" — genüsslich brutal, aber überraschend risikoarm[5] |
Ein Hinweis zur Sorgfalt: Die IGN-Wertung samt Fazit-Zitat haben wir über den Review-Roundup von TheGamer verifiziert, der die Testlage zum Launch dokumentiert hat; die übrigen Wertungen stammen direkt aus den verlinkten Testberichten.[2]
Auffällig ist die Spannbreite der Begründungen bei ähnlich hohen Zahlen: IGN feiert gerade den Bruch mit Eternal als eigenständige Stärke,[2] während PC Gamer trotz ordentlicher 80er-Wertung moniert, das Spiel gehe trotz aller Wucht erstaunlich wenig Risiko ein.[5] Eurogamer wiederum widerspricht der verbreiteten Erzählung vom „langsamen DOOM" teilweise: Trotz geerdeterem Ansatz bleibe das Spiel so flott und verspielt wie eh und je.[4]
OpenCritic und Metacritic: die Aggregator-Lage
Auf OpenCritic steht DOOM: The Dark Ages bei einem Kritikerdurchschnitt von 86 Punkten aus 215 erfassten Kritiken, trägt das Label „Mighty", rangiert im 95. Perzentil aller bewerteten Spiele — und 94 Prozent der erfassten Tester sprechen eine Empfehlung aus.[6]
Auf Metacritic lag der Metascore zum Recherchezeitpunkt bei 84 („Generally Favorable").[7] In den plattformspezifischen Pools zeigen sich inzwischen (Stand: 117 erfasste Kritiken) leichte Unterschiede: 87 für die Xbox-Fassung, 86 für den PC, 84 für die PS5.[7] Zum Launch, dokumentiert im Metacritic-Roundup von Windows Central, lag der PC-Wert noch bei 85 — die Wertung ist seither um einen Punkt gestiegen, ein Hinweis darauf, dass sich Plattform-Splits mit zusätzlichen Kritiken nachträglich verschieben können.[8] Zwei Methodik-Hinweise zur Einordnung: Metacritic führt pro Plattform einen eigenen, unterschiedlich großen Wertungs-Pool, und OpenCritic fasst dagegen alle Fassungen zusammen — die Zahlen sind also nicht direkt vergleichbar, zeichnen aber dasselbe Bild: eine klar positive Aufnahme, die die Serie im Spitzenfeld hält, ohne einstimmig zu sein.
Wo sich die Kritiker einig sind
Über alle recherchierten Tests hinweg zeichnen sich zwei Konsens-Punkte ab:
Die neue Wucht funktioniert. Dass id Software das Kampfsystem um Schild, Parade und schwere Nahkampf-Schläge herum neu gebaut hat, wird durch die Bank als gelungen beschrieben — nur die Begeisterungsgrade unterscheiden sich. IGN nennt den neuen, gewichtigen Spielstil auf seine eigene Art „immensely satisfying",[2] GameSpot attestiert dem Spiel, die Serie in eine mutige neue Richtung zu führen, ohne ihre fesselnden Wurzeln zu verlassen,[3] und selbst das kritischere PC Gamer bescheinigt dem Titel, „indulgent and deliciously violent" zu sein.[5]
Die Technik trägt. Die id-Tech-8-Umsetzung gilt in der Fachpresse als robust — bemerkenswert angesichts der Pflicht-Raytracing-Architektur. Die Hardware-Redaktion von PC Gamer hat das Spiel quer durch die Leistungsklassen getestet, vom günstigen Gaming-Laptop bis zum High-End-System, und kommt zum Schluss, dass das Always-on-Raytracing in der Praxis kein Problem darstellt — selbst ein günstiger Gaming-Laptop komme gut zurecht.[9]

Wo die Kritiker auseinandergehen
Streitpunkt 1: das entschleunigte Kampftempo. Der Wechsel vom Eternal-typischen Dauersprint zum „Stand and Fight"-Prinzip ist die zentrale Sollbruchstelle der Kritikerlage. IGN wertet den Verzicht auf den Mobilitäts-Fokus ausdrücklich als gelungenen Neuanfang,[2] Eurogamer sieht den geerdeteren Ansatz sogar als überraschend flott und verspielt umgesetzt.[4] PC Gamer dagegen zieht genau hier die Grenze zur Höchstwertung: Das Spiel sei bei aller Brutalität „surprisingly safe" — die Reibung, die Eternal-Fans am Vorgänger schätzten, fehle dem neuen Ansatz stellenweise.[5] Wichtig für die Einordnung: Kein von uns recherchierter Test fällt deshalb ein negatives Gesamturteil — der Dissens dreht sich um die Frage „sehr gut oder herausragend", nicht um „gut oder schlecht".
Streitpunkt 2: die Raytracing-Pflicht. Bei der Frage, ob ein Shooter Hardware ohne RT-Fähigkeit komplett aussperren darf, gehen die Einschätzungen auseinander. Windows Central verteidigt die Entscheidung offensiv und argumentiert, die konsequente RT-Basis sei der richtige Schritt für die technische Zukunft des Genres.[10] PCGamesN hält dagegen fest, dass das verpflichtende Raytracing Bildraten-Kosten verursacht — merkt aber ebenfalls an, dass die Entscheidung id Software laut eigener Aussage rund 110 GB an Festplattenplatz gespart hat, weil vorberechnete Beleuchtungsdaten entfallen.[11] Als Randbeobachtung jenseits der Fachpresse: In den Steam-Community-Foren wird die RT-Pflicht bis heute kontrovers diskutiert, unter anderem in vielbeachteten Threads von Spielern mit älteren GTX-Karten.[12] Das ist Community-Stimmung, keine Testwertung — wir führen es hier nur der Vollständigkeit halber auf.
Einordnung für die Kaufentscheidung — was die Testlage nahelegt
Fasst man die recherchierten Tests zusammen (ausdrücklich als Aggregation, nicht als Redaktionsurteil), ergibt sich ein klares Profil:
Laut Testlage zugreifen sollten: Serien-Fans, die dem Tonalitätswechsel offen gegenüberstehen — die hohen Wertungen von IGN und GameSpot begründen sich gerade mit der gelungenen Eigenständigkeit des wuchtigen Kampfsystems.[2][3] Voraussetzung bleibt eine RT-fähige Grafikkarte; die Performance-Analysen deuten darauf hin, dass es dafür kein High-End-System braucht.[9]
Laut Testlage eher zögern sollten: Spieler, für die das hyperaktive Eternal-Movement der Kern der Serie ist — die PC-Gamer-Kritik am „überraschend risikoarmen" Design zielt genau auf diese Gruppe.[5] Und ganz praktisch: Wer eine Grafikkarte ohne Hardware-Raytracing besitzt (etwa GTX-10/16-Serie oder RX 5000), kann den Titel nicht spielen — hier hilft kein Settings-Tuning, sondern nur neue Hardware. Details dazu stehen in unserem Systemanforderungen-Guide; Radeon-Besitzer der RX-7000-Reihe, die sich generell für moderne Upscaling-Optionen interessieren, finden zusätzlich in unserem FSR-4.1-Treiber-Guide für RX 7000 die passende Einordnung.
Unterm Strich zeigt die Aggregator-Lage — OpenCritic 86 mit 94 Prozent Empfehlungsquote, Metacritic 84[6][7] — eine der am besten bewerteten Ausgaben der Serie, deren einzige echte Streitfragen das Tempo-Feeling und die Hardware-Hürde sind. Wer quellenbasierte Test-Rundschauen dieser Art mag: In der gleichen Reihe haben wir zuletzt auch die Kritikerstimmen zum Gears-of-War-Remaster aufgeschlüsselt.
Quellen
[1] Steam – DOOM: The Dark Ages Store-Seite – https://store.steampowered.com/app/3017860/DOOM_The_Dark_Ages/ [2] TheGamer – DOOM: The Dark Ages Review Round-Up (inkl. IGN-Wertung und -Zitat) – https://www.thegamer.com/doom-the-dark-ages-review-round-up-critics-score-early-access-opencritic-metacritic-second-highest-rated-game/ [3] GameSpot – Doom: The Dark Ages Review – The Old One – https://www.gamespot.com/reviews/doom-the-dark-ages-review/1900-6418361/ [4] Eurogamer – Doom: The Dark Ages Review – https://www.eurogamer.net/doom-the-dark-ages-review [5] PC Gamer – Doom: The Dark Ages Review – https://www.pcgamer.com/games/fps/doom-the-dark-ages-review/ [6] OpenCritic – Doom: The Dark Ages Reviews – https://opencritic.com/game/18023/doom-the-dark-ages [7] Metacritic – DOOM: The Dark Ages – https://www.metacritic.com/game/doom-the-dark-ages/ [8] Windows Central – DOOM: The Dark Ages Review and Metacritic Score Roundup – https://www.windowscentral.com/gaming/doom-the-dark-ages-review-and-metacritic-score-roundup [9] PC Gamer – Doom: The Dark Ages PC Performance Analysis – https://www.pcgamer.com/hardware/doom-the-dark-ages-pc-performance-analysis-always-on-ray-tracing-isnt-a-problem-and-even-a-cheap-gaming-laptop-copes-just-fine/ [10] Windows Central – Kommentar zur Raytracing-Pflicht – https://www.windowscentral.com/gaming/pc-gaming/i-love-doom-the-dark-ages-forced-ray-tracing [11] PCGamesN – Doom: The Dark Ages Ray Tracing und die 110 GB Ersparnis – https://www.pcgamesn.com/doom-the-dark-ages/ray-tracing-110gb-disk-space [12] Steam-Community – Diskussionsthread zur Raytracing-Pflicht – https://steamcommunity.com/app/3017860/discussions/0/560246171171297896/
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.
Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.
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TL;DR
- Halo: Campaign Evolved erreicht auf OpenCritic einen Kritikerschnitt von 82 bis 83 Punkten; 87 bis 90 Prozent der erfassten Tests sprechen eine Empfehlung aus.
- Gelobt werden das erhaltene Spielgefühl und die Technik-Politur, umstritten sind der glattere Look und die Frage, ob das Remake überhaupt nötig war.
- Trotz guter Wertungen ist es laut OpenCritic das bislang am schwächsten bewertete Halo; am besten schneidet die Xbox-Fassung ab, am schwächsten der PC.
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