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Gears of War: Reloaded im Test-Spiegel: Was die Kritiker zum Remaster sagen — und wo sie sich uneinig sind

Test-Rundschau zu Gears of War: Reloaded: Wertungen von Pure Xbox bis Push Square, die OpenCritic- und Metacritic-Einordnung und der Kritiker-Konsens im Überblick.

Alexander Woitschach 19.07.2026
KI-Kurzfassung
  • Gears of War: Reloaded erreicht auf OpenCritic einen Kritikerschnitt von 81 Punkten, rund 80 Prozent der erfassten Tests sprechen eine Empfehlung aus.
  • Gelobt werden technische Politur und tragfähiges Deckungs-Gunplay, kritisiert gealtertes Kampagnendesign und die schwächere PC-Wertungslage.
  • Laut Testlage lohnt der Remaster vor allem für Serien-Fans, Koop-Spieler und Game-Pass-Abonnenten, die ohne Zusatzkosten einsteigen können.
Stand: 14.08.2026

Ein 9/10 bei Pure Xbox, ein nüchternes 7/10 bei Push Square und ein PC-Metascore, der deutlich unter den Konsolen-Werten liegt — die Testlage zu Gears of War: Reloaded ist positiv, aber keineswegs einstimmig. Seit der Remaster am 9. Juli 2026 zusätzlich im Game-Pass-Premium-Tier gelandet ist (alle Details dazu in unserem News-Artikel zum Game-Pass-Release), entdecken viele Spieler:innen den Titel gerade neu. Fast ein Jahr nach dem ursprünglichen Release am 26. August 2025 liegt inzwischen eine breite Testbasis vor — Zeit für eine Rundschau: Wer hat wie gewertet, wo liegt der Konsens, wo der Dissens, und für wen lohnt sich der Einstieg laut den Tests.

Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Test-Rundschau. Die Redaktion hat Gears of War: Reloaded nicht selbst getestet und vergibt keine eigene Wertung — wir aggregieren die Wertungen etablierter Magazine mit Quellenangabe und ordnen die Kritikerlage ein.

Gears of War: Reloaded im Überblick — worum es geht

Gears of War: Reloaded ist die technisch modernisierte Neuauflage des ersten Gears of War von 2006, erschienen am 26. August 2025 für Xbox Series X|S, PC und PlayStation 5, inklusive Cloud-Streaming — und seit Tag eins im Game Pass für Ultimate- und PC-Abonnent:innen enthalten.[3] Enthalten sind laut offizieller Xbox-Wire-Ankündigung sämtliche Post-Launch-Inhalte des Originals: ein Bonus-Kampagnenakt, zusätzliche Multiplayer-Karten sowie weitere Charaktere und Kosmetik.[3]

Technisch verspricht Microsoft 4K-Assets mit überarbeiteten Texturen, Beleuchtung und Schatten, HDR mit Dolby-Vision- und Dolby-Atmos-Unterstützung, 60 Bilder pro Sekunde in der Kampagne, bis zu 120 im Multiplayer sowie plattformübergreifendes Cross-Play und Cross-Progression.[3] Wichtig zur Einordnung: Diese Angaben stammen aus den offiziellen Xbox-Veröffentlichungen, nicht aus eigener Messung. Inhaltlich neue Story-Kapitel oder Modi bringt Reloaded nicht mit — genau an diesem Punkt („technische Auffrischung vs. neuer Inhalt") entzündet sich ein Teil der Kritik, dazu unten mehr.

Platzhalter-Titelmotiv: gepanzerter COG-Soldat in Deckung hinter einer zerborstenen Betonmauer, düstere Ruinenlandschaft im Hintergrund, dramatisches Gegenlicht

Die Wertungen im Vergleich

Die wichtigsten von uns recherchierten Tests im Überblick (Stand: 19. Juli 2026):

Magazin Wertung Kernaussage (laut Test)
Pure Xbox 9/10 „An Xbox Classic That Flourishes On Modern Hardware" — Klassiker, der auf moderner Hardware aufblüht[5]
Windows Central 4/5 Klare Empfehlung für den Remaster[6]
Push Square 7/10 Gelungener Serien-Einstieg auf PS5, aber grafisch weniger beeindruckend als erhofft und im Design gealtert[4]
Tom's Guide ohne verifizierte Wertungszahl „A truly beautiful remaster — but new players will enjoy it most": starke Technik, aber wenig Gründe für eine Rückkehr von Veteranen[8]
PCGamesN ohne verifizierte Wertungszahl „A compromised update of a classic shooter" — exzellentes Gunplay erhalten, visuelle Identität durch die neue Technik verwässert[7]

Die Spannbreite ist typisch für ein Remaster: Am oberen Ende steht Pure Xbox, das Reloaded als auf moderner Hardware aufblühenden Xbox-Klassiker feiert.[5] Am kritischeren Ende ordnet Push Square die PS5-Fassung ein: Eine der ikonischsten Xbox-Reihen lande auf der PlayStation 5 „mit einem gewissen grafischen Dumpfschlag" („with somewhat of a graphical thud"), die Kampagne habe trotz gealtertem Design aber weiterhin etwas zu bieten, und der Multiplayer sei exzellent — insgesamt ein willkommener Einstieg in die Serie.[4] Bei Tom's Guide und PCGamesN konnten wir in unserer Recherche keine Wertungszahl zweifelsfrei verifizieren; beide Urteile geben wir deshalb nur über ihre Kernaussage wieder, ohne Score.

OpenCritic und Metacritic: die Aggregator-Lage

Auf OpenCritic steht Gears of War: Reloaded bei einem Kritikerdurchschnitt von 81 Punkten aus 81 erfassten Kritiken, wird als „Strong" eingestuft, rangiert im oberen Bereich der bewerteten Spiele (Top-17-Prozent-Perzentil) und wird von rund 80 Prozent der Tester empfohlen.[1]

Auf Metacritic zeigt sich ein plattformabhängiges Bild: Zum Recherchezeitpunkt lag der Metascore der Xbox-Fassung bei 85, die PS5-Fassung bei 80 und die PC-Fassung deutlich darunter bei 65 Punkten.[2] Zwei Methodik-Hinweise zur Einordnung: Metacritic führt für jede Plattform einen eigenen Wertungs-Pool, und diese Pools sind unterschiedlich groß — der niedrigere PC-Wert basiert also nicht auf derselben Testmenge wie die Konsolen-Werte. Wie groß die einzelnen Pools exakt sind, ließ sich in dieser Rundschau nicht abschließend verifizieren. Dass die PC-Fassung gesondert diskutiert wird, deutet sich aber auch in Einzeltests an: Der PC-Test von Neowin trägt den bezeichnenden Titel „Eye candy, nostalgia, and headaches".[9]

Wo sich die Kritiker einig sind

Über die Bandbreite der Wertungen hinweg zeichnen sich in den recherchierten Tests zwei klare Konsens-Punkte ab:

  • Das Kern-Gunplay trägt weiterhin. Selbst der kritische PCGamesN-Test bescheinigt Reloaded, „das exzellente Shooting und Setting des Originals" zu bewahren.[7] Push Square hebt den Multiplayer als exzellent hervor und sieht in der Kampagne trotz Alterserscheinungen weiterhin Substanz.[4] Dass 80 Prozent der von OpenCritic erfassten Tester eine Empfehlung aussprechen, passt zu diesem Bild.[1]
  • Die technische Politur überzeugt die Mehrheit. Tom's Guide beschreibt Reloaded als „wahrhaft schönen Remaster" mit starker Optik und flüssiger Performance,[8] Pure Xbox sieht den Klassiker auf moderner Hardware aufblühen,[5] und Windows Central schließt sich mit 4 von 5 Sternen dem positiven Gesamturteil an.[6]

Kurz: Dass das erste Gears of War als Shooter auch 2025/2026 noch funktioniert und die Neuauflage handwerklich ordentlich aufgestellt ist, bestreitet kaum ein Test. Der Streit beginnt bei der Frage, wie viel Remaster hier wirklich drinsteckt — und für wen.

Platzhalter-Illustration: geteiltes Bildmotiv, links stilisierte Retro-Shooter-Szene in gedeckten Grautönen, rechts dieselbe Szene in moderner 4K-Optik mit kräftiger Beleuchtung

Wo die Kritiker auseinandergehen

Streitpunkt 1: die visuelle Identität. Ausgerechnet die Optik, für viele Tester der größte Pluspunkt, ist für andere der Kern des Problems. PCGamesN urteilt, Reloaded verliere durch die modernisierte Technik „seine visuelle Identität" — das düstere, entsättigte Original-Flair weiche einem kompromissbehafteten Update.[7] Dem stehen Pure Xbox und Tom's Guide gegenüber, die die Neuauflage optisch ausdrücklich loben.[5][8] Push Square positioniert sich dazwischen: ordentlich, aber für einen bereits zweimal neu aufgelegten Titel visuell weniger beeindruckend als erwartet.[4]

Streitpunkt 2: Wer soll das spielen? Tom's Guide bringt den zweiten Dissens auf den Punkt: ein wunderschöner Remaster, von dem aber vor allem Neueinsteiger:innen profitieren — wer die Kampagne schon kennt, findet mangels neuer Inhalte wenig Gründe für eine Rückkehr.[8] Push Square sieht das ähnlich und nennt die PS5-Fassung explizit einen willkommenen Einstieg für Spieler:innen, die die Serie noch gar nicht kennen.[4] Die höheren Wertungen von Pure Xbox und Windows Central lesen sich dagegen eher als Urteile aus der Perspektive von Fans, für die genau diese unveränderte Kampagne der Punkt ist.[5][6]

Randbeobachtung der Redaktion (keine Wertung): Die in mehreren Tests mitschwingende Preis-Leistungs-Frage — lohnt ein erneuter Kauf eines fast 20 Jahre alten Spiels ohne neue Inhalte? — stellt sich für Game-Pass-Abonnent:innen in dieser Form nicht, da der Titel seit Juli 2026 bereits ab dem Premium-Tier enthalten ist.[3] Wie die Tests selbst diese Abwägung im Detail gewichten, haben wir nicht für jede Publikation einzeln verifiziert; wir halten nur fest, dass die Einstiegshürde über das Abo faktisch niedriger liegt.

Einordnung für die Kaufentscheidung — aggregiert, nicht unsere Meinung

Fasst man die recherchierte Testlage zusammen — ausdrücklich als Zusammenfassung der Kritikerstimmen, nicht als Redaktionsurteil —, ergibt sich folgendes Bild:

  • Laut Tests zugreifen sollten: Serien-Neulinge, die den Ursprung der Reihe in zeitgemäßer Technik nachholen wollen (Tom's Guide, Push Square),[4][8] Koop- und Multiplayer-Spieler:innen (Push Square lobt den Multiplayer als exzellent)[4] sowie Xbox-Bestandsfans, für die die Neuauflage laut Pure Xbox und Windows Central schlicht die beste Fassung des Klassikers ist.[5][6]
  • Eher skeptisch prüfen sollten: Rückkehrer:innen, die neue Inhalte erwarten — die gibt es nicht[3][8] —, Purist:innen, denen die Original-Optik wichtig ist (PCGamesN),[7] und PC-Spieler:innen, für die die Wertungslage zum Recherchezeitpunkt spürbar schwächer ausfiel als auf den Konsolen.[2][9]

Für alle mit laufendem Abo ist die Abwägung ohnehin einfacher: Seit dem 9. Juli 2026 ist Reloaded ab dem Game-Pass-Premium-Tier ohne Zusatzkosten spielbar. Wer bei Essential, Premium und Ultimate den Überblick verloren hat, findet ihn im Erklärstück zum Game-Pass-Preis-Chaos 2025/2026. Wer mag, kann die Wertungen selbst weiterverfolgen: Sowohl OpenCritic als auch Metacritic aktualisieren ihre Werte mit jedem neu erfassten Test — die hier genannten Zahlen sind eine Momentaufnahme vom 19. Juli 2026.[1][2]

Weiterlesen: Gears of War: Reloaded ist ab sofort im Game Pass Premium — Tiers, Plattformen und Inhalte im Überblick. Und wer quellenbasierte Test-Rundschauen dieser Art mag: In der Säule-5-Reihe haben wir zuletzt die ungewöhnlich weit gestreuten Wertungen zum Musik-Adventure Mixtape aufgeschlüsselt.

Quellen

[1] OpenCritic – Gears of War: Reloaded – https://opencritic.com/game/18510/gears-of-war-reloaded [2] Metacritic – Gears of War: Reloaded – https://www.metacritic.com/game/gears-of-war-reloaded/ [3] Xbox Wire – Gears of War: Reloaded – Everything You Need to Know – https://news.xbox.com/en-us/2025/08/26/gears-of-war-reloaded-everything-you-need-to-know/ [4] Push Square – Gears of War: Reloaded Review (PS5) – https://www.pushsquare.com/reviews/ps5/gears-of-war-reloaded [5] Pure Xbox – Gears of War: Reloaded Review (Xbox Series X|S) – https://www.purexbox.com/reviews/xbox-series-x/gears-of-war-reloaded [6] Windows Central – Gears of War: Reloaded Review – https://www.windowscentral.com/gaming/xbox/gears-of-war-reloaded-review [7] PCGamesN – Gears of War Reloaded Review – https://www.pcgamesn.com/gears-of-war-reloaded/review [8] Tom's Guide – Gears of War: Reloaded Review – https://www.tomsguide.com/gaming/gears-of-war-reloaded-review [9] Neowin – Gears of War: Reloaded PC Review – https://www.neowin.net/reviews/gears-of-war-reloaded-pc-review-eye-candy-nostalgia-and-headaches/

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

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Über den Autor Alexander Woitschach

Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.

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