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Reviews & Analyse 7 Min. Lesezeit

The Outer Worlds 2 in der Test-Rundschau: Das sagen die Kritiker zu Obsidians Sci-Fi-RPG

The Outer Worlds 2 in der Test-Rundschau: Metacritic- und OpenCritic-Wertungen, Zitate aus IGN, GameSpot, PC Gamer und Eurogamer – Konsens, Dissens, Kaufhilfe.

Alexander Woitschach 01.11.2026
KI-Kurzfassung
  • The Outer Worlds 2 erreicht auf Metacritic je nach Plattform 81 bis 85 Punkte und wird von der großen Mehrheit der Fachmedien empfohlen.
  • Kritiker loben übereinstimmend Writing, Humor und das verbesserte Kampfsystem; IGN bemängelt dagegen einen schwachen ersten Akt.
  • Die Rundschau bündelt Wertungen und Zitate der Fachpresse und ordnet ein, für wen sich der Kauf laut Testlage lohnt – ohne eigene Redaktionswertung.
Stand: 01.11.2026

Rund ein Jahr nach Release von The Outer Worlds 2 ist die Testlage so breit und gefestigt, wie sie nur sein kann: Dutzende Fachmedien haben Obsidians Sci-Fi-Rollenspiel bewertet, die Aggregatoren zeigen ein stabiles Bild. Zeit für eine gebündelte Rundschau – gerade für alle, die seit unserem Steam-Sale-Deal-Artikel mit dem Kauf liebäugeln und vorher wissen wollen, was die Tests tatsächlich sagen. Eine Sache vorab zur Transparenz: Wir haben das Spiel nicht selbst getestet und vergeben keine eigene Wertung. Dieser Artikel aggregiert und ordnet die Kritikerstimmen ein – jede Wertung und jedes Zitat ist der jeweiligen Quelle zugeordnet.

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The Outer Worlds 2 im Überblick – worum es geht

The Outer Worlds 2 ist am 29. Oktober 2025 für PC, Xbox Series X|S und PlayStation 5 erschienen, entwickelt von Obsidian Entertainment und veröffentlicht unter dem Label Xbox Game Studios; als Microsoft-Titel ist es seit Tag eins im Game Pass enthalten.[1] Das Spiel ist der Nachfolger des 2019er-Originals und schickt euch als Agent:in des Erddirektorats in die neue Kolonie Arcadia – mit dem obsidian-typischen Mix aus Fraktions-Entscheidungen, Skill-Builds, Begleiter-Figuren und satirischem Konzern-Humor in der Ego-Perspektive.[2] Mehr Details zur Story sparen wir uns hier bewusst, die Rundschau bleibt spoilerarm.

Warum die Erwartungen an diesen Titel so hoch waren, hat einen Namen: Fallout: New Vegas. Obsidian gilt vielen als das Studio, das Rollenspiel-Entscheidungsfreiheit und pointiertes Writing wie kein zweites beherrscht – und genau an diesem Erbe messen die Tests die Fortsetzung. Wie es um Obsidians Verhältnis zu Bethesda und ein mögliches New Vegas 2 steht, haben wir in unserer Analyse zu Fallout 5, New Vegas 2 und Obsidians Rolle ausführlich aufgedröselt.

Die Wertungen im Vergleich

Zuerst die Einzelwertungen der vier großen englischsprachigen Fachmedien, jeweils mit der Kernaussage des Tests. Hinweis zur Zitatweise: Die Originalreviews sind auf Englisch, die folgenden Passagen sind sinngemäße deutsche Übertragungen und keine wortgetreuen Zitate aus dem Original:

Magazin Wertung Kernaussage
IGN 8/10 „Hat man den schwachen ersten Akt hinter sich, schärft The Outer Worlds 2 Obsidians RPG-Formel mit klügerem Writing und besserem Kampfsystem."[3]
GameSpot 8/10 Das Spiel „verleiht Obsidians Weltraum-Rollenspielserie eine eigene Identität" – Tester Steve Watts sieht die Serie damit „bei sich selbst angekommen".[4]
PC Gamer 83/100 „Ein Rollenspiel mit großem Sinn für Spaß und Schrulligkeit – und überraschender Tiefe im Charaktersystem."[5]
Eurogamer 4/5 „Im Guten wie im Schlechten weiterhin flauschiges Gaming-Comfort-Food, aber deutlich verbessert und dem Vorgänger in fast jeder Hinsicht überlegen."[6]

Die Aggregatoren bestätigen dieses Bild einer soliden, breit getragenen Empfehlung. Bei Metacritic steht die PC-Fassung zum Recherchezeitpunkt bei einem Metascore von 82, die Xbox-Series-Fassung liegt mit 85 etwas darüber, die PS5-Fassung mit 81 knapp darunter.[7] OpenCritic, das anders als Metacritic alle Wertungen ungewichtet mittelt und zusätzlich eine Empfehlungsquote ausweist, führt das Spiel mit einem Top-Critic-Durchschnitt von 83 Punkten; rund 88 Prozent der erfassten Kritiken sprechen eine Empfehlung aus.[8] Zur Einordnung der Methodik: Beide Aggregatoren erfassen leicht unterschiedliche Medien-Pools und runden unterschiedlich – die Spanne von 81 bis 85 beschreibt also denselben Befund: gut bis sehr gut, aber kein Ausnahme-Meisterwerk auf dem Papier. Bemerkenswert am Rande: Damit liegt die Fortsetzung laut Metacritic praktisch gleichauf mit dem ersten The Outer Worlds von 2019.[7]

Wo sich die Kritiker einig sind

Der Konsens der Tests lässt sich auf drei Punkte eindampfen. Erstens: Die Fortsetzung ist besser als Teil 1. Eurogamer formuliert es am deutlichsten – „dem Vorgänger in fast jeder Hinsicht überlegen"[6] –, und auch GameSpot überschreibt seinen Test sinngemäß damit, dass Obsidian die Qualität des Erstlings nicht nur hält, sondern der Serie endlich eine eigene Identität gibt.[4]

Zweitens: Writing und Humor tragen das Spiel. IGN hebt das „klügere Writing" gegenüber dem Vorgänger ausdrücklich hervor,[3] GameSpot lobt, wie man sich durch „Konzern- und Sekten-Intrigen im Weltraum" manövriert,[4] und PC Gamer attestiert dem Spiel einen „großen Sinn für Spaß und Schrulligkeit".[5] Die Konzern-Satire, seit jeher Markenzeichen der Reihe, funktioniert laut diesen Tests also auch im zweiten Anlauf.

Drittens: Die Systeme sind spürbar gewachsen. PC Gamer zeigt sich von der „überraschenden Tiefe im Charaktersystem" angetan,[5] IGN bescheinigt dem Kampfsystem einen deutlichen Sprung nach vorn.[3] Der oft geäußerte Vorwurf an Teil 1 – nettes Setting, aber flache Mechanik – zieht laut dieser Testlage nicht mehr im selben Maß.

Wo die Kritiker auseinandergehen

Einigkeit ist aber nicht Einstimmigkeit. Der klarste Streitpunkt ist das Spieltempo zu Beginn: IGN spricht offen von einem „schwachen ersten Akt", den man erst hinter sich bringen müsse, bevor das Spiel seine Stärken zeigt[3] – ein Vorbehalt, den weder GameSpot noch PC Gamer in ihren Fazits teilen.[4][5]

Der zweite Dissens betrifft die Fallhöhe zum New-Vegas-Erbe, und hier lohnt genaues Hinsehen. Eurogamers „Comfort Food"-Formulierung ist bewusst doppeldeutig: Das Spiel sei zugänglich und unterhaltsam, bleibe aber – „im Guten wie im Schlechten" – leichte Kost.[6] Wer daraus liest, dass die Fortsetzung nicht die volle Komplexität eines Fallout: New Vegas erreicht, liegt auf der Linie dieses Tests. PC Gamer setzt den Kontrapunkt und verortet gerade im Build- und Charaktersystem mehr Tiefe, als man der Reihe zugetraut hätte.[5] Ob The Outer Worlds 2 also „nur" ein sehr gutes Wohlfühl-RPG oder ein echter Schritt Richtung Obsidians Bestform ist, beantworten die Tests unterschiedlich – die Wertungsspanne von 81 bis 85 über die Plattformen hinweg spiegelt genau diese Streuung.[7]

Zum technischen Zustand äußern sich die hier zitierten Fazits nicht prominent – auffällige Technik-Verrisse fehlen in der Testlage, belastbare Detailaussagen zu Performance auf einzelnen Plattformen können wir aus den vorliegenden Quellen aber nicht ableiten und erfinden sie deshalb auch nicht.

Einordnung für die Kaufentscheidung – laut Testlage, nicht nach unserem Geschmack

Fasst man die Kritikerlage zusammen, ergibt sich ein klares Zielgruppenprofil. Zugreifen sollten laut Tests: Fans des ersten The Outer Worlds (die Fortsetzung ist laut Eurogamer in fast allem besser[6]), Freunde von pointiertem Writing und Konzern-Satire sowie RPG-Spieler:innen, die Wert auf Builds und Entscheidungsfreiheit legen.[3][5] Eher vorsichtig sein sollten: alle, die primär einen reinen Loot-Shooter ohne Rollenspiel-Unterbau suchen, und alle, die nichts unterhalb von New-Vegas-Komplexität akzeptieren – für sie ist Eurogamers „Comfort Food"-Einordnung der ehrlichste Kompass.[6]

Zwei praktische Hinweise zum Schluss. Erstens zum Preis: Das erste große Rabattfenster (50 Prozent auf Steam) lief Ende September; wie dieses Preisfenster aussah und wann mit dem nächsten zu rechnen ist, steht in unserem Deal-Artikel zum Steam-Angebot – wer den aktuellen Preis prüfen will, wirft zusätzlich einen Blick auf die offizielle Steam-Store-Seite.[2] Game-Pass-Abonnent:innen spielen ohnehin ohne Aufpreis.[1] Zweitens zur Hardware: Wer das RPG unterwegs spielen möchte, findet in unserer Handheld-Kaufberatung zu Steam Deck, ROG Ally und Co. die passende Geräte-Übersicht.

Unterm Strich: Die Fachpresse ist sich einig, dass Obsidian abgeliefert hat – uneins ist sie nur darüber, wie hoch der Wurf ausfällt. Für eine Kaufentscheidung ist das eine komfortable Ausgangslage.

Quellen

[1] Xbox Wire – „The Outer Worlds 2 Is Available Today" (29.10.2025) – https://news.xbox.com/en-us/2025/10/29/the-outer-worlds-2-is-out-now/ [2] Steam-Store-Seite The Outer Worlds 2 (App-ID 1449110) – https://store.steampowered.com/app/1449110/ [3] IGN – The Outer Worlds 2 Review (Travis Northup) – https://www.ign.com/articles/the-outer-worlds-2-review [4] GameSpot – „The Outer Worlds 2 Review – Just As Good The Second Time Around" (Steve Watts) – https://www.gamespot.com/reviews/the-outer-worlds-2-review-just-as-good-the-second-time-around/1900-6418428/ [5] PC Gamer – The Outer Worlds 2 Review – https://www.pcgamer.com/games/rpg/the-outer-worlds-2-review/ [6] Eurogamer – The Outer Worlds 2 Review (Alex Donaldson) – https://www.eurogamer.net/the-outer-worlds-2-review [7] Metacritic – The Outer Worlds 2 – https://www.metacritic.com/game/the-outer-worlds-2/ [8] OpenCritic – The Outer Worlds 2 Reviews – https://opencritic.com/game/18723/the-outer-worlds-2

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

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Über den Autor Alexander Woitschach

Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.

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