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News 5 Min. Lesezeit

Diablo IV: Saison des Höllenerbes startet am 15. September — Deckard Cain und die Prime Evils kehren zurück

Blizzard startet die Jubiläumssaison von Diablo IV am 15. September. Deckard Cain, Baal, Mephisto und Diablo kehren zurück — und die Switch 2 bekommt am selben Tag ihre Sammlung.

Alexander Woitschach 13.09.2026
KI-Kurzfassung
  • Die Saison des Höllenerbes startet am 15. September um 9:30 Uhr PT, in Deutschland also um 18:30 Uhr MESZ.
  • Deckard Cain führt durch eine Questreihe gegen Diablo, Baal und Mephisto; aus den Kämpfen fallen Seelensplitter als neue Ausrüstung.
  • Am selben Tag erscheint die Age of Hatred Collection für Switch 2; die Amazone folgt erst im ersten Halbjahr 2027.
Stand: 13.09.2026

Am Montag, dem 15. September, startet in Diablo IV die Saison des Höllenerbes — im englischen Original „Season of Hell's Legacy". Blizzard nennt als Startzeitpunkt 9:30 Uhr PT[1], in Deutschland also 18:30 Uhr MESZ. Es ist die Jubiläumssaison zum 30-jährigen Bestehen der Reihe, und sie holt zurück, was die Serie bekannt gemacht hat: Deckard Cain, die drei Prime Evils und Beute aus drei Jahrzehnten Diablo.[1][2]

Am selben Tag erscheint die Diablo IV: Age of Hatred Collection für Nintendo Switch 2.[1] Beides zusammen macht den 15. September zum größten Diablo-Termin des Jahres — drei Tage nachdem Blizzard auf der BlizzCon 2026 den Nachfolger Diablo V für Frühjahr 2029 angekündigt hat.

Deckard Cain, die Prime Evils und die Seelensplitter

Die Saison hängt an einer Questreihe, in der die verlorene Seele des Horadrim Deckard Cain zurückkehrt und die Spieler auf die drei Prime Evils ansetzt.[2] Jeder von ihnen wird an dem Ort gestellt, an dem ihn Serienveteranen kennen: Diablo unter der Kathedrale von Tristram, Baal auf dem Gipfel des Arreat, Mephisto im Kerker des Hasses.[2]

Aus diesen Kämpfen stammt die zentrale neue Mechanik. Die Spieler gewinnen Seelensplitter zurück — im Original schlicht „Splinters" — und können sich deren Macht zunutze machen, allerdings nicht folgenlos: Die Splitter sind eine eigene Edelstein-Art, die einen starken Bonus mit einer Belastung koppelt.[1][2] Bis zu drei davon lassen sich gleichzeitig in Schmuckstücken einsetzen. Insgesamt gibt es acht Sorten — darunter Splitter der Qual, der Sünde, der Lügen, des Schmerzes und des Höllenfeuers sowie einen Splitter des Schwarzen Seelensteins —, die von magischer bis zu einzigartiger Seltenheit fallen.[2]

Wer Diablo II gespielt hat, erkennt das Prinzip: ein Ausrüstungsslot, der nicht nur addiert, sondern einen Preis verlangt. Neu ist, dass Diablo IV diese Entscheidung an den Schmuck koppelt — also an Plätze, die im Endgame ohnehin knapp sind.

Albtraumportale und Jubiläumsbelohnungen

Der zweite Baustein sind die Albtraumportale, im Original „Waking Nightmares": Begegnungen, die Erinnerungen an Schlüsselmomente der Serie zeigen und in drei Größen auftreten.[2]

Art Umfang
Höhepunkt-Albträume mehrstöckige Capstone-Dungeons, die historische Duelle mit den Prime Evils nachstellen
Standard-Albträume Dungeons normaler Länge an festen Orten, etwa der Höhle des Bösen
Offene Albträume tauchen unvermittelt in der offenen Welt auf: ein Raum, ein Bosskampf

Bekannte Schauplätze also, aber mit der Technik und den Begegnungsregeln von Diablo IV neu gebaut.[2]

Die Jubiläumsbelohnungen laufen über die kontoweite Saisonreise, die diesmal neun Ränge mit 125 Zielen umfasst.[2] Ausgeschüttet werden unter anderem bis zu 14 Fertigkeitspunkte, bis zu 42 Paragon-Punkte, bis zu zehn Prächtige Funken und fünf Behälter mit mythisch-einzigartiger Ausrüstung, dazu Haustiere, Trophäen und Kosmetik.[2] Dass die Punkte kontoweit gelten, ist der praktische Teil: Sie kommen auch Charakteren zugute, die nicht in der Saison stecken.

Dazu kommen neun Legacy-Uniques — Gegenstände aus früheren Teilen, die in Diablo IV debütieren. Blizzard nennt namentlich Messerschmidts Zerstörer, die Axt, die Prinz Aidan getragen haben soll, und den Stein von Jordan, einen Ring, der einst als Ersatzwährung diente.[2] Der Reliquienschrein der Saison enthält unter anderem das Eidolon-Reittier samt Rüstung und ein Stadtportal im Stil der älteren Teile.[2]

Switch 2: Age of Hatred Collection am selben Tag

Für Nintendo Switch 2 erscheint am 15. September die Diablo IV: Age of Hatred Collection.[1] Sie bündelt das Hauptspiel mit den beiden Erweiterungen Vessel of Hatred und Lord of Hatred — für Switch-2-Besitzer also der Einstieg mit vollem Inhaltsstand, punktgenau zum Saisonstart.

Die Amazone kommt erst 2027

Eine Ankündigung der BlizzCon gehört ausdrücklich nicht zu dieser Saison: Die Amazone von der Insel Skovos kommt erst im ersten Halbjahr 2027.[1] Sie bringt vier Archetypen mit — Champion, Skirmisher, Ranger und Commander — und neben dem zurückkehrenden Bogen den Wurfspeer, der als vollständig neuer Waffentyp in Diablo IV eingeführt wird.[1] Wer sich die neue Klasse für den 15. September erhofft hatte, muss also umplanen: Die Saison des Höllenerbes spielt man mit dem bestehenden Klassenaufgebot.

Ein Jubiläum, das Blizzard breit bespielt

Der Anlass ist belegt: Das erste Diablo erschien am 31. Dezember 1996.[3] 2026 ist damit das 30. Jahr der Reihe, und die Saison ist ausdrücklich als spielbare Würdigung dieser drei Jahrzehnte angelegt — bekannte Figuren, bekannte Orte, bekannte Beute.[1][2]

Bemerkenswert ist die zeitliche Nähe zweier Entscheidungen. Auf derselben BlizzCon, auf der Blizzard Diablo V für Frühjahr 2029 angekündigt hat, legt der Publisher für Diablo IV eine Saison mit neuer Ausrüstungsmechanik, neuem Aktivitätstyp und einer Konsolenportierung nach — und terminiert die nächste Klasse auf 2027. Das ist eine Aussage über den Zeithorizont: Zwischen Ankündigung und Erscheinen von Diablo V liegen gut zwei Jahre, und Diablo IV soll diese Strecke offenbar tragen.

Das Muster zeigt sich bei Blizzard in diesem Jahr mehrfach. Auch Heroes of the Storm hat nach sechs Jahren wieder einen Helden bekommen, und mit dem angekündigten Open-World-Shooter im StarCraft-Universum für 2030 reicht die Planung des Studios inzwischen weit. Laufende Spiele werden weiterbespielt, während die Nachfolger schon Termine haben.

Was am 15. September zählt, ist allerdings kleiner: Wer einsteigen will, braucht kein Vorwissen über die Saisonmechanik. Die Questreihe mit Cain führt durch die drei Kämpfe, die Splitter fallen unterwegs, und die Saisonreise sammelt die kontoweiten Punkte ein. Der Rest ist Diablo.

Die Saison ist nur ein Teil dessen, was Blizzard auf der Messe gezeigt hat — alles Weitere im Überblick zur BlizzCon 2026.

Quellen

[1] Blizzard-Newsroom – „Diablo's Next Era Revealed at BlizzCon 2026: Opening Ceremonies Recap" – https://news.blizzard.com/en-us/article/24301509/diablos-next-era-revealed-at-blizzcon-2026-opening-ceremonies-recap

[2] Blizzard-Newsroom – „Celebrate 30 Years of Diablo in Season of Hell's Legacy" – https://news.blizzard.com/en-us/article/24295394/celebrate-30-years-of-diablo-in-season-of-hell-s-legacy

[3] Blizzard-Newsroom – „Diablo Now Available on GOG.COM" (nennt den Erstveröffentlichungstermin 31. Dezember 1996) – https://news.blizzard.com/en-us/article/22887361/diablo-now-available-on-gog-com

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

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Über den Autor Alexander Woitschach

Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.

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