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Musikfestival Wacken mit eigener eSports-Arena

Das Heavymetal-Musikfestival Wacken ist wohl das bekannteste seiner Art unter Metallern. Jedes Jahr im Sommer versammeln sich Tausende im beschaulichen Ort Wacken im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein um sich bei literweise Bier an den schönen Klangen der E-Gitarren und schreienden Leadsängern zu frönen. Doch in diesem Jahr wird das Festival noch um eine Besonderheit erweitert, […]

Yannick Finn 09.07.2018

Das Heavymetal-Musikfestival Wacken ist wohl das bekannteste seiner Art unter Metallern. Jedes Jahr im Sommer versammeln sich Tausende im beschaulichen Ort Wacken im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein um sich bei literweise Bier an den schönen Klangen der E-Gitarren und schreienden Leadsängern zu frönen. Doch in diesem Jahr wird das Festival noch um eine Besonderheit erweitert, die es so bislang noch auf keinem Festival gab – eine festivaleigene eSports-Arena für Bands, Artists und Festivalbesucher, aber auch für professionelle Teams.

Videospiele und Heavy-Metal. Auf den ersten Blick vielleicht ein ungleiches Paar, aber Spiele wie Need for Speed, FlatOut oder Quake (um nur einige zu nennen) haben bewiesen, dass die richtigen Metal-Tracks in passenden Spielen und gut eingesetzt durchaus gelungen harmonieren können. Gleichzeitig erfreuen sich viele Metaller der Videospielkultur, während viele Gamer aus Leidenschaft zu Heavy-Metal “headbangen”.
Grund genug also, dachten sich wohl die Veranstalter Wacken Open Air (W:O:A), das riesige Musikfestival noch ein Stück zu erweitern (genau genommen um 1.800 Quadratmeter), sodass die “Wacken ESL Arena” sein Debüt feiern kann.
Eine Besonderheit: während das eigentliche Festival von 2.-4. August läuft, öffnen die Tore der ESL Arena für Besucher schon einen Tag vor Festivalbeginn, dem 1. August.

PUBG und LoL im Fokus

Offiziell bestätigt wurden neben des MOBAs League of Legends auch der Battle-Royale Platzhirsch Player’s Unknown Battleground. Gerüchten zufolge soll es noch weitere Spiele geben, offizielle Quellen halten sich diesbezüglich aber noch zurück.

Zum Einen wird es Amateurturniere geben, an denen jeder Festivalbesucher teilnehmen darf. Gelockt wird neben dem Ruhm und der Berechtigung, sich Sieger eines Wacken-Turniers nennen zu können, auch mit wertvollen Sachpreisen. Auch sind auch Trainingssessions und Showmatches geplant – dabei spielen sowohl Artists und Bands, als auch professionelle Teams vor (hoffentlich) zahlreichem und euphorischem Publikum.

Haters gonna hate

Wie eigentlich überall und immer gibt es auch bei diesem Vorhaben wieder einige Skeptiker und Kritiker. Diesmal Jene, die um “ihr schönes Wacken” bangen. Hierfür hat Holger Hübner vom Wacken-Veranstalter ICS Festival Service eine gute Antwort sehr passend formuliert:

“Natürlich bleibt die Musik das Herzstück des Wacken Open Air, doch wir pflegen einen sehr engen Austausch mit unserer Community, reagieren auf Entwicklungen und sind stets offen für neue Ideen.”
Weiterhin mach es das Team um Hübner überdies “auch stolz, dass wir mit der weltweiten ersten eSports-Themenwelt im Rahmen eines Musikfestivals Pionierarbeit leisten.”, wie er in einem Interview betonte.

Prominente Sponsoren im Team

Doch nicht alle sehen die ESL Arena so skeptisch, wie die, deren Glas stets halb leer ist.
Beispielsweise konnte das W:O:A-Team schnell passende Partnerschaften und Sponsoren finden, die wohl von der Symbiose zwischen Musikfestival und eSports etwas mehr halten dürften und deswegen ihre finanzielle Unterstützung zusagten. Dazu gehören beispielsweise unter anderem Lorenz, die dort mit ihrem beliebten Erdnuss-Snack NicNacs werben, aber auch der Sportbekleidungshersteller Hummel sowie der Hersteller von Computerzubehör Razer.

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

Über den Autor Yannick Finn

Redaktionell erstellt und geprüft von der gaming-insider-Redaktion.

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