Ninja Gaiden 4 im Test-Spiegel: Das sagen die Kritiker zum Serien-Comeback — und darüber streiten sie
Test-Rundschau zu Ninja Gaiden 4: Wertungen von IGN, GameSpot und PC Gamer, die OpenCritic- und Metacritic-Einordnung und der Kritiker-Konsens im Überblick.
- Ninja Gaiden 4 steht auf OpenCritic bei 82 Punkten, auf Metacritic je nach Plattform zwischen 81 und 83 — die Testlage ist ein Jahr nach Release stabil gut.
- Einig sind sich die Tests beim Kampfsystem: schnell, präzise und eines der besten im Genre; Kritik gibt es vor allem an Story und Leveldesign.
- Laut Testlage lohnt sich der Titel für Action-Fans, zumal er im Xbox Game Pass enthalten ist; wer harte Schwierigkeitsgrade meidet, sollte genauer hinsehen.
Ein 100er bei Eurogamer.de, eine 69 bei PC Gamer — und dazwischen ein Serien-Comeback, das nach über einem Jahrzehnt Pause laut Aggregatoren zu den besten 3D-Teilen der Reihe gehört.[8] Ninja Gaiden 4 ist am 21. Oktober 2025 für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC erschienen, die Testlage ist inzwischen vollständig und stabil.[1][2] Gerade weil der Titel weiterhin im Xbox Game Pass enthalten ist und viele erst jetzt vor der Frage „kaufen, laden oder auslassen" stehen, lohnt der gebündelte Blick: Wer hat wie gewertet, wo liegt der Konsens, wo der Dissens — und für wen lohnt sich das Spiel laut den Tests.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Test-Rundschau. Die Redaktion hat Ninja Gaiden 4 nicht selbst gespielt und vergibt keine eigene Wertung — wir aggregieren die Wertungen etablierter Magazine mit Quellenangabe und ordnen die Kritikerlage ein.
Ninja Gaiden 4 im Überblick — worum es geht
Ninja Gaiden 4 ist ein Hack-'n'-Slash-Actionspiel von Team Ninja, entwickelt in Partnerschaft mit PlatinumGames und veröffentlicht von Xbox Game Studios in Zusammenarbeit mit Serien-Rechteinhaber Koei Tecmo.[2] Es ist der erste nummerierte Hauptteil seit Ninja Gaiden 3 (2012) — GameSpot spricht im Test von einem Sequel, das „das jahrzehntelange Warten wert" sei.[6] Gespielt wird in einem düsteren, zukünftigen Tokio, vorrangig als neuer Protagonist Yakumo vom Raben-Clan; Serien-Ikone Ryu Hayabusa ist als zweiter spielbarer Charakter an Bord.[2] Die Serienmerkmale bleiben laut offizieller Produktbeschreibung erhalten: hohes Tempo, brutale Präzisions-Kämpfe, fordernder Schwierigkeitsgrad.[1]
Für die Einordnung der Testlage wichtig: Das Spiel erschien ab Tag eins im Xbox Game Pass (Ultimate und PC Game Pass) und unterstützt Xbox Play Anywhere, also Cross-Buy und geteilte Spielstände zwischen Xbox und PC.[1][2] Viele Tests bewerten den Titel deshalb ausdrücklich auch unter der Abo-Brille — dazu unten mehr.
Die Wertungen im Vergleich
Die wichtigsten von uns recherchierten Wertungen im Überblick (Stand: 1. November 2026):
| Magazin | Wertung | Kernaussage (laut Quelle) |
|---|---|---|
| Eurogamer.de | 100/100 | Ein Meilenstein für Serie und PlatinumGames: schnelle Kämpfe, präzise Steuerung, „ein Schritt nach vorn gegenüber allen Vorgängern" (übersetzt)[9] |
| IGN | 8/10 | Trotz enttäuschender Story und blassem Leveldesign mache das exzellente Kampfsystem den Titel zu einem der besten 3D-Actionspiele der letzten Jahre[5] |
| GameSpot | 8/10 | Die Fundamente des High-Speed-Kampfsystems säßen; Team-Ninja-Handschrift und Platinum-DNA ergäben ein mitreißendes Sequel[6] |
| PC Gamer | 69/100 | „Blutig gutes" Kampfsystem trage das Spiel durch seine „kleinteiligen und überflüssigen modernen Zusätze" (übersetzt)[7] |
Die Spannbreite zwischen Höchstwertung und skeptischster Stimme ist beachtlich — über 30 Punkte auf der 100er-Skala. Auffällig dabei: Selbst die kritischste der hier zitierten Wertungen lobt den Spielkern ausdrücklich. Der Streit dreht sich fast nie um das Kampfsystem, sondern um alles drumherum.
OpenCritic und Metacritic: die Aggregator-Lage
Auf OpenCritic steht Ninja Gaiden 4 zum Recherchezeitpunkt bei einem Kritikerschnitt von 82 Punkten aus über 150 erfassten Tests, trägt das Label „Strong" und rangiert im 86. Perzentil aller bewerteten Spiele — also in den oberen 14 Prozent.[3] Auf Metacritic zeigt sich ein moderater Plattform-Split: 83 Punkte für die Xbox-Series-Fassung, 82 für den PC und 81 für die PS5-Version.[4] Beide Aggregatoren pflegen laufend nachgereichte Tests ein; die Zahlen sind eine Momentaufnahme, gut ein Jahr nach Release aber weitgehend stabil.
Historisch ordnet GamesRadar den Metascore als zweitbesten 3D-Teil der Seriengeschichte ein: deutlich über Ninja Gaiden 3 (58) und dessen Razor's-Edge-Fassung (69), knapp über Ninja Gaiden 2 (81).[8] Eine Kuriosität am Rande: Das bestbewertete Ninja Gaiden des Jahrgangs 2025 ist laut derselben Auswertung nicht der große Hauptteil, sondern das separat entwickelte 2D-Spiel Ninja Gaiden: Ragebound.[8]
Wo sich die Kritiker einig sind
Über die gesamte Wertungsspanne hinweg zeichnet sich in den recherchierten Tests ein klarer Konsens ab:
- Das Kampfsystem ist die Attraktion — und es ist herausragend. IGN urteilt, in Sachen Kampf spielten „nur wenige Spiele überhaupt in derselben Liga", alles am Kampfsystem sei „wunderbar".[5] GameSpot bescheinigt dem Duo Team Ninja und PlatinumGames, die Fundamente der hochtourigen Serien-Action zu treffen: Es fühle sich unverkennbar nach Team Ninjas Ninja Gaiden an, Platinums DNA sei dennoch deutlich spürbar.[6] Bemerkenswert: Sogar PC Gamer, mit 69 Punkten die skeptischste der hier zitierten Stimmen, nennt das Kampfsystem „bloody good" und sieht es als das Element, das den Rest trägt.[7]
- Die Kooperation funktioniert. Dass zwei Studios mit eigenen Action-Philosophien gemeinsam entwickeln, galt vor Release als Risiko. Die Testlage sieht das Experiment als geglückt: GameSpot beschreibt die Mischung als Stärke statt Stilbruch,[6] Eurogamer.de wertet das Ergebnis gar als Fortschritt gegenüber allen Vorgängern.[9]
Wo die Kritiker auseinandergehen
Streitpunkt 1: Story und Leveldesign. IGN zieht hier die klarste Trennlinie: Die Geschichte sei enttäuschend, das Leveldesign blass — nur das Kampfsystem rette den Gesamteindruck auf 8/10.[5] Auch in der IGN-Begründung tauchen Handlung, Spielfiguren, Pacing und Fortbewegung als Schwachpunkte auf.[5] Dem steht die Euphorie von Eurogamer.de gegenüber, die dem Spiel als Gesamtpaket die Höchstwertung gibt.[9]
Streitpunkt 2: die „modernen" Zusätze. PC Gamer stört sich an den neuen Systemen rund um den Kern — das Spiel ringe damit, „Platinum-Überschwang mit der Pureness des klassischen Ninja Gaiden" in Balance zu bringen; die kleinteiligen Zusätze seien eher Ballast als Bereicherung.[7] GameSpot bewertet denselben Einfluss gegenteilig, nämlich als gelungene Modernisierung der Serienformel.[6] Diese Differenz erklärt die Spannweite von 69 bis 100 besser als jeder Durchschnittswert: Wie viel Platinum man seinem Ninja Gaiden zugesteht, ist die eigentliche Geschmacksfrage dieser Testlage.
Randbeobachtung Plattform-Split: Auf Metacritic schneidet die PS5-Fassung mit 81 Punkten etwas schwächer ab als Xbox (83) und PC (82).[4] Eine belastbare, quellenübergreifende Begründung dafür gibt die Berichterstattung nicht her — wir weisen den Unterschied daher nur aus, ohne ihn zu deuten.
Einordnung für die Kaufentscheidung — aggregiert, nicht unsere Meinung
Fasst man die recherchierte Testlage zusammen — ausdrücklich als Zusammenfassung der Kritikerstimmen, nicht als Redaktionsurteil —, ergibt sich dieses Bild:
- Laut Tests zugreifen sollten: Serien-Fans und Hack-'n'-Slash-Enthusiast:innen, für die das Kampfsystem das Hauptkriterium ist — hier ist der Konsens von IGN über GameSpot bis PC Gamer eindeutig positiv.[5][6][7] Game-Pass-Abonnent:innen haben die niedrigste Einstiegshürde: Der Titel ist ohne Zusatzkosten im Abo enthalten.[1] Wer gerade abwägt, ob sich das Abo nach den jüngsten Preisrunden überhaupt noch rechnet, findet die Zahlen dazu in unserem Erklärstück zum Xbox-Game-Pass-Preis-Chaos.
- Eher genauer prüfen sollten: Spieler:innen, die primär wegen Story und Inszenierung kommen — genau dort setzt die wiederkehrende Kritik an[5] — sowie alle, die harte, bestrafende Action grundsätzlich meiden: Der fordernde Schwierigkeitsgrad ist laut Produktbeschreibung und Tests Kern der Serie, kein Nebeneffekt.[1][5] Wer mit dem puristischen Serienideal älterer Teile ins Spiel geht, sollte zudem die PC-Gamer-Einwände zu den neuen Systemen kennen.[7]
Zwei praktische Fußnoten für die Kaufvorbereitung: PC-Spieler:innen, die unsicher sind, ob die eigene Hardware für ein schnelles 2025er-Actionspiel reicht, finden Orientierung in unserer Grafikkarten-Kaufberatung für 2026. Und weil ein Präzisions-Actionspiel dieser Art unsaubere Eingaben gnadenlos bestraft, lohnt bei älteren Controllern ein Blick in unser Erklärstück zu Stick-Drift auf PS5, Xbox und Switch 2, bevor man Fehlversuche dem Spiel anlastet.
Wie wir solche Rundschauen aufbauen, zeigt strukturgleich unsere Test-Rundschau zu Halo: Campaign Evolved — und wer neue Ausgaben nicht verpassen will, bekommt sie im wöchentlichen Digest unseres Newsletters. Alle hier genannten Aggregator-Zahlen sind eine Momentaufnahme vom 1. November 2026; OpenCritic und Metacritic aktualisieren laufend.[3][4]
Quellen
[1] Xbox Store – NINJA GAIDEN 4 (offizielle Produktseite) – https://www.xbox.com/en-US/games/ninja-gaiden-4 [2] Xbox Wire – Where Shadows Fall, Legends Rise: Ninja Gaiden 4 is Available Today for Xbox – https://news.xbox.com/en-us/2025/10/20/ninja-gaiden-4-is-available-today-for-xbox/ [3] OpenCritic – Ninja Gaiden 4 – https://opencritic.com/game/18722/ninja-gaiden-4 [4] Metacritic – Ninja Gaiden 4 – https://www.metacritic.com/game/ninja-gaiden-4/ [5] IGN – Ninja Gaiden 4 Review – https://www.ign.com/articles/ninja-gaiden-4-review [6] GameSpot – Ninja Gaiden 4 Review – Master Ninja – https://www.gamespot.com/reviews/ninja-gaiden-4-review-master-ninja/1900-6418426/ [7] PC Gamer – Ninja Gaiden 4 review – https://www.pcgamer.com/games/action/ninja-gaiden-4-review/ [8] GamesRadar – Ninja Gaiden 4 Metacritic score places it as the second-best 3D entry – https://www.gamesradar.com/games/action/ninja-gaiden-4-metacritic-score-places-it-as-the-second-best-3d-entry-but-its-not-even-the-highest-rated-ninja-gaiden-of-2025/ [9] Eurogamer.de – Ninja Gaiden 4 im Test: Ein Meilenstein für die Serie und in der Geschichte von Platinum (5/5 Sterne) – https://www.eurogamer.de/ninja-gaiden-4-im-test-ein-meilenstein-fur-die-serie-und-in-der-geschichte-von-platinum
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.
Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.
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TL;DR
- The Outer Worlds 2 erreicht auf Metacritic je nach Plattform 81 bis 85 Punkte und wird von der großen Mehrheit der Fachmedien empfohlen.
- Kritiker loben übereinstimmend Writing, Humor und das verbesserte Kampfsystem; IGN bemängelt dagegen einen schwachen ersten Akt.
- Die Rundschau bündelt Wertungen und Zitate der Fachpresse und ordnet ein, für wen sich der Kauf laut Testlage lohnt – ohne eigene Redaktionswertung.
TL;DR
- Silver Pines von Wych Elm Games und Team17 steht drei Wochen nach Release bei Metacritic und OpenCritic deutlich positiv mit breiter Kritikerzustimmung.
- Fachmedien loben übereinstimmend Atmosphäre und Detektiv-Handlung, kritisieren aber unterschiedlich stark das Kampfsystem und die Steuerung.
- Die Redaktion aggregiert ausschließlich zitierte Testurteile und ordnet diese ein, ohne das Spiel selbst gespielt oder bewertet zu haben.
TL;DR
- The Wolf Among Us Remastered erreicht bei OpenCritic eine ungewöhnliche 100-Prozent-Empfehlungsquote und das Prädikat Mighty bei 16 ausgewerteten Kritiken.
- Vier unabhängige Fachmedien-Tests loben Schreibqualität und technische Überarbeitung, kritisieren aber gealterte Quick-Time-Events und wenig neuen Inhalt.
- Die Redaktion aggregiert und ordnet die Kritikerlage ein, ohne das Remaster selbst getestet zu haben; die Switch-Fassung erscheint laut Ankündigung erst später.
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