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Reviews & Analyse 7 Min. Lesezeit

Onimusha: Way of the Sword im Test-Spiegel: Was die Kritiker sagen — und warum die Plattform-Wertungen auseinanderliegen

Test-Rundschau zu Onimusha: Way of the Sword: Metacritic-Werte für PC, PS5, Xbox und Switch 2, IGN-Traumwertung, Konsens und Kritikpunkte der Fachpresse.

Alexander Woitschach 12.09.2026
KI-Kurzfassung
  • Onimusha: Way of the Sword erreicht eine Woche nach Release Metacritic-Werte zwischen 81 (PC) und 88 (Switch 2), im Schnitt rund 85 Punkte.
  • IGN vergibt 10/10 und lobt Action, Story und Animationen, während PC Gamer, Polygon und Siliconera das Pacing der Kampagne kritisieren.
  • Der Kritiker-Konsens empfiehlt das Spiel Action- und Reihen-Fans; die Plattform-Unterschiede erklären die Tests bislang nicht eindeutig.
Stand: 11.09.2026

Eine Woche nach dem Release von Onimusha: Way of the Sword liegt eine breite Testbasis vor — und sie fällt bemerkenswert positiv aus, mit einer auffälligen Streuung zwischen den Plattformen. Vorweg zur Einordnung: Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Rundschau. Die Redaktion hat das Spiel nicht selbst getestet und vergibt keine eigene Wertung — wir aggregieren die Kritikerlage, ordnen Konsens und Dissens ein und attribuieren jede Wertung und jedes Zitat der jeweiligen Quelle.

Onimusha: Way of the Sword im Überblick

Onimusha: Way of the Sword ist der erste neue Hauptteil von Capcoms Samurai-Action-Reihe seit über 20 Jahren.[1] Das Spiel erschien am 4. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC (Steam, Epic Games Store, Microsoft Store) — Capcom hatte den ursprünglich für den 25. September geplanten Termin per Pressemitteilung um drei Wochen vorgezogen.[1]

Laut offiziellem Pressematerial übernehmen Spieler die Rolle des Schwertkämpfers Miyamoto Musashi, der in einem von dämonischer „Malice" heimgesuchten Kyōto der frühen Edo-Zeit mit dem mystischen Oni-Gauntlet gegen Dämonen kämpft — Capcom beschreibt das Setting als japanisch inspirierte Dark Fantasy.[1] Wie sich das in der Praxis spielt, überlassen wir den zitierten Tests weiter unten.

Die Wertungen im Vergleich: Metacritic je Plattform

Der Blick auf die Metacritic-Seiten der vier Plattformen zeigt ein insgesamt starkes, aber uneinheitliches Bild (Stand: 11. September 2026):[2]

Plattform Metascore
Nintendo Switch 2 88
PlayStation 5 86
Xbox Series X/S 84
PC 81

Wichtiger Methodik-Hinweis: Metacritic-Werte verschieben sich in den Wochen nach Release, weil laufend Tests nachgereicht werden — einzelne Rundschauen nannten für die Switch-2-Fassung zeitweise auch 89 Punkte.[2][7] Zudem fließen auf jeder Plattform-Seite unterschiedlich viele und teils unterschiedliche Magazine ein, und Metacritic gewichtet Kritiker nach eigener, nicht öffentlicher Methodik. Die Plattform-Differenz von aktuell 7 Punkten zwischen Switch 2 (88) und PC (81) sollte man deshalb nicht vorschnell als Qualitätsurteil über die Portierungen lesen.

Über alle Plattformen hinweg pendelt sich das Spiel bei rund 85 Punkten ein — Inven Global sprach in seiner Auswertung der Launch-Woche von einem Debüt „mit starken Reviews" und über 80 vorliegenden Tests.[7] Was sich aus den Einzeltests belegen lässt: Die Switch-2-Fassung wird explizit gelobt — Nintendo Life vergab 9/10 und hob die visuelle Qualität der Portierung positiv hervor.[5] Für den niedrigeren PC-Wert nennen die uns vorliegenden Tests dagegen keinen eindeutigen technischen Grund; hier dürfte auch die unterschiedliche Zusammensetzung der Tester-Stichprobe je Plattform eine Rolle spielen. Das ist eine Einschätzung, kein belegter Befund.

Einzelstimmen der Fachpresse

IGN — 10/10. Die höchste Wertung der Launch-Woche: IGN nennt das Spiel „ein unglaubliches Actionspiel mit einer ebenso exzellenten Story und einigen der besten Animationen überhaupt" (Übersetzung der Redaktion).[3] Laut TechTimes ist es die erste 10/10 von IGN in der Geschichte der Reihe.[8]

PC Gamer — 83/100. Deutlich nüchterner, aber positiv: „Eine erhabene Mischung aus klassischer Capcom-Action und wuchtigem, physischem Schwertkampf. Der einzige Gegner, den das Spiel nicht besiegen kann, ist sein eigenes Pacing" (Übersetzung der Redaktion).[4]

GameSpot — 8/10. Das Magazin lobt den Kampf als „herausragend" — es gebe „nichts anderes, das sich mit Musashis Art kalkulierter Gewalt vergleichen lässt" (Übersetzung der Redaktion, zitiert nach dem Review-Überblick von Nintendo Life).[5]

Eurogamer — 4/5. Hier steht die Hauptfigur im Zentrum: gelobt werden Musashis „schelmischer Charme, sein kecke Selbstsicherheit und sein bescheidener Glaube an das Richtige" (Übersetzung der Redaktion, zitiert nach Nintendo Life).[5]

Siliconera — 7/10. Die kritischste der hier zitierten Stimmen: Das Fehlen zusätzlicher Waffen-Movesets und erweiterter Kombos lasse „jede Begegnung zu ähnlich wirken" — die Grundlagen trügen die ersten 10 bis 15 Stunden, danach ziehe sich das Spiel, ohne die Kampfoptionen zu erweitern (Paraphrase nach dem Review-Überblick von Nintendo Life, Wertung zusätzlich bei OpenCritic gelistet).[5][6]

Weitere Wertungen laut OpenCritic und dem Nintendo-Life-Überblick: Game Informer und PCGamesN je 8/10, Nintendo World Report 9/10.[5][6]

Wo sich die Kritiker einig sind

Über fast alle Tests hinweg wiederholen sich drei Lob-Punkte:

  • Das Parry-lastige Kampfsystem. PC Gamer beschreibt den „wuchtigem, physischen Schwertkampf" als Herzstück,[4] GameSpot nennt die Kämpfe „herausragend".[5] Auch die von Inven Global ausgewertete Launch-Berichterstattung hebt die Politur des Parry-Systems, die Oni-Waffen und das Boss-Design als meistgenannte Stärken hervor.[7]
  • Inszenierung und Hauptfigur. IGN lobt Story und Animationsqualität in höchsten Tönen,[3] Eurogamer die Charakterzeichnung Musashis.[5]
  • Die Rückkehr der Reihe gelingt. Dass der erste Hauptteil seit über zwei Jahrzehnten[1] im Schnitt bei rund 85 Punkten landet,[2][7] werten die Rundschauen der Launch-Woche übereinstimmend als geglücktes Comeback — eine Einschätzung, die sich mit der Wertungslage deckt.

Wo die Kritiker auseinandergehen

Der zentrale Streitpunkt ist der Umfang — genauer: das Verhältnis von Inhalt zu Spielzeit. Polygon bringt die harte Lesart auf die Formel, das Spiel sei „ein exzellentes 12-Stunden-Actionspiel, gestreckt zu einem 25-Stunden-Marathon" (Übersetzung der Redaktion, zitiert nach TechTimes).[8] PC Gamer sieht dasselbe Problem milder — das Pacing sei der „einzige Gegner", den das Spiel nicht besiege.[4] Siliconera knüpft die Kritik an das Kampfsystem selbst: Ohne wachsende Movesets fühlten sich Begegnungen auf Dauer zu ähnlich an.[5][6] IGN wiederum stört sich daran erkennbar nicht — 10/10.[3]

Zweiter Dissens-Punkt laut der ausgewerteten Launch-Berichterstattung: wiederkehrende Mini-Bosse und ein als künstlich empfundener Schwierigkeitsanstieg in der zweiten Spielhälfte, den einzelne Tester bemängeln, während andere gerade das Boss-Design loben.[7]

Bei den Plattformen ist die Beleglage dünner, als es die Metascore-Differenz vermuten lässt: Konkret dokumentiert ist das Lob für die visuelle Qualität der Switch-2-Portierung durch Nintendo Life.[5] Systematische technische Probleme der PC- oder Xbox-Fassung benennen die hier zitierten Tests dagegen nicht — wir kennzeichnen die Plattform-Streuung deshalb ausdrücklich als offene Frage, nicht als belegten Portierungsunterschied.

Einordnung für die Kaufentscheidung — aggregiert, nicht gewertet

Fasst man die Kritikerlage zusammen — als Zusammenfassung, nicht als Redaktionsurteil:

  • Laut Tests zugreifen sollten Fans der Reihe und Spieler, die präzise, parry-getriebene Schwertkampf-Action mit starker Inszenierung suchen. Dafür sprechen die 10/10 von IGN,[3] die 9/10 von Nintendo Life[5] und der plattformübergreifende Schnitt von rund 85 Punkten.[2]
  • Vorsichtig sein sollten laut den kritischeren Stimmen Spieler, die auf 25 Stunden durchgehend frisches Gameplay oder wachsende Kampfsysteme erwarten — hier setzen Polygon, PC Gamer und Siliconera ihre Abzüge an.[4][5][8]
  • Zur Plattformwahl lässt sich aus den Tests belastbar nur sagen: Die Switch-2-Fassung ist explizit gelobt und führt aktuell die Metascore-Tabelle an;[2][5] für die übrigen Plattformen dokumentieren die zitierten Tests keine konkreten technischen Nachteile.

Wer den Titel in den größeren Jahrgang einordnen will: In unserer PS5-Release-Liste 2026 steht das Spiel im Kontext der übrigen Herbst-Releases. Und wer vergleichen möchte, wie andere Titel der Saison in der Fachpresse abschneiden, findet in unseren Test-Rundschauen zu Gears of War: Reloaded und Mixtape den gleichen quellenbasierten Überblick.

Quellen

[1] Capcom (Pressemitteilung) – https://www.capcom.co.jp/ir/english/news/html/e260702.html [2] Metacritic – Onimusha: Way of the Sword – https://www.metacritic.com/game/onimusha-way-of-the-sword/ [3] IGN (offizieller X-Post zum Review) – https://x.com/IGN/status/2094440352832741804 [4] PC Gamer – Onimusha: Way of the Sword Review – https://www.pcgamer.com/games/action/onimusha-way-of-the-sword-review/ [5] Nintendo Life – Review-Round-up – https://www.nintendolife.com/news/2026/09/round-up-the-reviews-for-onimusha-way-of-the-sword-are-in [6] OpenCritic – Onimusha: Way of the Sword – https://opencritic.com/game/20764/onimusha-way-of-the-sword [7] Inven Global (Sekundärquelle, Launch-Auswertung) – https://www.invenglobal.com/articles/25435/onimusha-way-of-the-sword-debuts-to-strong-reviews-with-85-metacritic-score [8] TechTimes (Sekundärquelle) – https://www.techtimes.com/articles/326432/20260903/onimusha-gets-igns-first-ever-10-10-reviewers-warn-12-hour-core-padded-25-hour-campaign.htm

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

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Über den Autor Alexander Woitschach

Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.

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