Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE im Test-Spiegel — Wertungen und Kritikerstimmen zum Konsolen-Launch
Wie bewerten Fachmedien Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE? Metacritic- und OpenCritic-Scores, Einzelstimmen und der Kritiker-Konsens zum Konsolen-Launch im Überblick.
- Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE steht auf Metacritic bei einem Metascore von 64, OpenCritic stuft das Action-RPG mit 63 Punkten als schwach ein.
- Die Einzelwertungen streuen stark von 4/10 bis 87/100, häufigster Kritikpunkt ist der hohe Grind- und Wiederholungsanteil.
- Eine eigene Testwelle zu den am 3. und 4. November 2026 gestarteten PS5- und Xbox-Fassungen lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor.
Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE ist seit dem 3. November 2026 (in Deutschland seit dem 4. November) für PS5 und Xbox Series X|S erhältlich — und wer vor dem Kauf des Vollpreistitels wissen will, wie die Fachpresse das Action-RPG bewertet, findet hier den Überblick. Eine wichtige Einordnung vorab: Dies ist eine Rundschau. Die Redaktion aggregiert die vorliegenden Testberichte und ordnet sie ein, wertet aber nicht selbst — wir haben das Spiel nicht getestet, und jede Wertung in diesem Artikel ist ihrer Quelle klar zugeordnet. Die unten zusammengefassten Wertungen stammen zudem größtenteils aus der Testwelle zum PC-Launch im November 2025, da zwei Tage nach dem Konsolen-Start noch keine eigene, auf PS5/Xbox bezogene Review-Welle vorlag — Details dazu weiter unten.
Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE im Überblick — worum es geht
Kurz zu den Fakten, ausführlich nachzulesen in unserem News-Artikel zum Konsolen-Launch: Laut Netmarble-Newsroom ist Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE am 3. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X|S gestartet, als Standard Edition für 39,99 US-Dollar und als Deluxe Edition für 44,99 US-Dollar.[1] Entwickelt von Netmarble Neo, ist OVERDRIVE ein eigenständiges Premium-Action-RPG — nicht zu verwechseln mit dem Free-to-play-Spiel Solo Leveling: ARISE, das sich über Gacha-Mechaniken finanziert. OVERDRIVE wird einmalig zum Vollpreis gekauft und erschien bereits am 24. November 2025 für Steam und Xbox PC.[1]
Die Vorlage ist die Web-Novel von Chugong, als Manhwa illustriert von DUBU — relevant für diese Rundschau, weil die Treue zur Vorlage und die Umsetzung von Sung Jinwoos Aufstieg in mehreren Tests ein zentrales Kriterium ist.

Die Wertungen im Überblick — Metacritic und OpenCritic
Der Aggregator-Stand zum Redaktionsschluss am 5. November 2026:
| Aggregator | Wertung | Basis |
|---|---|---|
| Metacritic | Metascore 64 („mixed or average") | 11 Kritiker-Reviews[2] |
| OpenCritic | 63 Punkte, Einstufung „Weak", 27 % Empfehlungsquote | 12 Kritiker-Reviews[3] |
Zwei Dinge sind bei diesen Zahlen wichtig. Erstens: Die auf beiden Aggregatoren gelisteten Tests stammen überwiegend aus der Testwelle zum PC-Launch im November 2025 — eine separate, auf die neuen PS5- und Xbox-Fassungen bezogene Review-Welle war zum Redaktionsschluss, zwei Tage nach dem Konsolen-Start, noch nicht ablesbar. Da die Konsolenfassung inhaltlich dem PC-Spiel entspricht, bleibt die bestehende Kritikerlage die beste verfügbare Orientierung; plattformspezifische Aussagen zur Konsolen-Performance lässt sie aber nicht zu. Zweitens: Metacritic und OpenCritic unterscheiden sich in Stichprobe und Gewichtung, die Scores sind Momentaufnahmen und können sich mit nachlaufenden Konsolen-Tests noch verschieben. Eine eigene Neubewertung nehmen wir nicht vor.
Einzelstimmen der Fachmedien
Die Spannbreite der Einzelwertungen ist ungewöhnlich groß — von 4/10 bis 87/100. Hier die Stimmen im Einzelnen, jeweils mit Wertung und Quelle:
Gamereactor Deutschland — 4/10. Das deutschsprachige Magazin zieht ein hartes Fazit: ARISE OVERDRIVE sei ein besonders mittelmäßiges Spiel und wirke wie ein plumper Versuch, aus einem populären Franchise schnelles Geld zu machen. Über die übliche Mobile-Erfahrung — endloses Grinden nach Loot und XP in einander ähnelnden Leveln — komme der Titel kaum hinaus.[4]
GamingBolt — 4/10. Ähnlich deutlich fällt das Urteil bei GamingBolt aus: Das Action-RPG sei eine schwache Adaption des beliebten Manhwa und ansonsten „too repetitive, soulless and grindy" — zu repetitiv, seelenlos und grind-lastig, um eine Empfehlung zu rechtfertigen.[5]
Checkpoint Gaming — 5/10. Das australische Magazin sieht im Kampfsystem die größte Stärke des Spiels — mitreißend und auf schöne Weise chaotisch —, kritisiert aber die Story-Umsetzung als drastisch klischeehaft: Die Erzählung von Anime und Webtoon übersetze sich in dieses Format nicht gut.[6]
DualShockers — 7/10. Eine der höheren Wertungen vergibt DualShockers, ordnet den Titel aber schon in der Überschrift als „A Fan Game Dressed As An Epic Retelling" ein — ein Fan-Spiel im Gewand einer epischen Neuerzählung, das vor allem Kenner:innen der Vorlage abholt.[7]
NoobFeed — 87/100. Der klare Ausreißer nach oben: NoobFeed attestiert dem Spiel, den Power-Fantasy-Traum des Webtoons gut in ein vollwertiges Action-RPG zu übersetzen.[8]
Ergänzend zur Einordnung des Gesamtbilds: Auch Shacknews überschreibt seinen Test mit „Monster grinder"[9], und RaiderKing betitelt seine Review mit „Grinding Shadows in a Premium Shell"[10] — beides Formulierungen, die den meistgenannten Kritikpunkt schon im Titel tragen.

Wo sich die Kritiker einig sind
Über die Mehrzahl der vorliegenden Tests hinweg kristallisieren sich zwei Punkte heraus:
Der Grind- und Wiederholungsanteil ist der dominierende Kritikpunkt. Gamereactor Deutschland beschreibt endloses Grinden in austauschbaren Leveln[4], GamingBolt nennt das Spiel explizit repetitiv und grind-lastig[5], und Shacknews wie RaiderKing heben die Grind-Struktur bereits in ihren Review-Titeln hervor.[9][10] Dass ein Vollpreistitel strukturell an das Loot- und Fortschrittsgerüst des Free-to-play-Vorbilds erinnert, ist der rote Faden der negativen Stimmen.
Die Kernzielgruppe sind Fans der Vorlage. DualShockers ordnet OVERDRIVE ausdrücklich als Fan-Spiel ein[7], NoobFeed begründet seine hohe Wertung mit der gelungenen Umsetzung der Power-Fantasy des Webtoons[8], und Checkpoint Gaming bewertet das Spiel als verkörperte Isekai-Power-Fantasie.[6] Ob man die Vorlage kennt und mag, ist laut den Tests der wichtigste Faktor für die eigene Erwartungshaltung.
Wo die Kritiker auseinandergehen
Das Kampfsystem spaltet die Testerschaft. Checkpoint Gaming nennt die mitreißenden, chaotischen Kämpfe die größte Stärke des Spiels[6] — GamingBolt hingegen empfindet genau diese Kämpfe als seelenlos und ermüdend repetitiv.[5] Zwischen diesen Polen liegt die hohe NoobFeed-Wertung, die die Action als gelungen umgesetzte Power-Fantasy liest.[8] Wie stark einen das schnelle, kombobasierte Kampfsystem trägt, ist damit der entscheidende Streitpunkt der Testwelle.
Die Gesamtwertung streut extrem. Zwischen 4/10 (Gamereactor, GamingBolt) und 87/100 (NoobFeed) liegen Welten — die OpenCritic-Empfehlungsquote von 27 Prozent[3] zeigt aber, dass die kritischen Stimmen klar in der Mehrheit sind.
Plattform-Unterschiede PS5 vs. Xbox Series X|S: Von den zum Redaktionsschluss vorliegenden Tests nicht thematisiert — die Reviews beziehen sich auf die PC-Fassung. Aussagen zu Performance-Modi oder Ladezeiten der Konsolenversionen lassen sich daraus nicht ableiten; hier bleibt abzuwarten, ob nachgereichte Konsolen-Tests das Bild ergänzen.
Einordnung für die Kaufentscheidung — was die Testlage aggregiert besagt
Zusammengefasst — als Spiegel der Kritikerlage, nicht als Redaktionsurteil: Wer den Manhwa oder Anime liebt und vor allem Sung Jinwoos Power-Fantasy in einem Premium-Action-RPG ohne Gacha-Mechaniken erleben will, findet laut NoobFeed und in Teilen DualShockers ein Spiel, das genau dieses Versprechen bedient.[7][8] Wer dagegen ein abwechslungsreiches Action-RPG oder eine dichte Story-Adaption erwartet, wird laut der Mehrheit der Tests eher enttäuscht: Grind-Struktur und verkürzte Erzählung sind die meistgenannten Schwächen.[4][5][6] Bei einem Einstiegspreis von 39,99 US-Dollar[1] und einem Aggregator-Schnitt im mittleren 60er-Bereich[2][3] spricht die Testlage für abwarten oder gezielt zugreifen — je nachdem, auf welcher Seite dieser Erwartungslinie man steht.
Wer vor der Entscheidung noch die Fakten zu Editionen, Preisen und dem Unterschied zum Free-to-play-Original nachlesen will, findet alles in unserem Launch-Artikel zu Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE. Und wer quellenbasierte Test-Rundschauen wie diese mag: Zuletzt haben wir die Kritikerstimmen zu Onimusha: Way of the Sword und Gears of War: Reloaded ausgewertet.
Quellen
[1] Netmarble Newsroom – https://ch.netmarble.com/Eng/Newsroom/Detail?post_seq=7089&bbs_code=1020&post_tag=SOLO+LEVELING%3AARISE+OVERDRIVE [2] Metacritic: Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE – https://www.metacritic.com/game/solo-leveling-arise-overdrive/ [3] OpenCritic: Solo Leveling: ARISE OVERDRIVE – https://opencritic.com/game/19497/solo-leveling-arise-overdrive [4] Gamereactor Deutschland – https://www.gamereactor.eu/solo-leveling-arise-overdrive-1640933/ [5] GamingBolt – https://gamingbolt.com/solo-leveling-arise-overdrive-review-shadowfall [6] Checkpoint Gaming – https://checkpointgaming.net/reviews/2025/11/solo-leveling-arise-overdrive-review-isekai-power-fantasy-incarnate/ [7] DualShockers – https://www.dualshockers.com/solo-leveling-arise-overdrive-review/ [8] NoobFeed – https://www.noobfeed.com/reviews/solo-leveling-arise-overdrive-review [9] Shacknews – https://www.shacknews.com/article/146974/solo-leveling-arise-overdrive-review-score [10] RaiderKing – https://raiderking.com/solo-leveling-arise-overdrive-review-grinding-shadows-in-a-premium-shell/
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.
Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.
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TL;DR
- Valor Mortis erreicht bei OpenCritic einen Schnitt von 79 Punkten aus 93 Kritiken, auf Metacritic stehen 77 (PC) und 83 (PS5).
- Tester loben das napoleonische Setting, die Bosskämpfe und die Verbindung von Parkour und Nahkampf in der Ego-Perspektive.
- Kritik gibt es an technischen Problemen der PC-Version, Schwierigkeitsspitzen und sich wiederholenden Gegnertypen.
TL;DR
- Nintendo Switch Sports Resort erreicht rund zwei Wochen nach Release einen Metascore von 79 und gilt vielen Tests als bester Teil der Reihe.
- Gelobt werden Bewegungssteuerung, Umfang mit zwölf Sportarten und der Couch-Multiplayer, kritisiert wird der geringe Innovationsgrad gegenüber den Vorgängern.
- Laut Kritikerlage lohnt sich der Kauf vor allem für Familien und Party-Runden, weniger für Fans von Einzelspieler-Tiefe oder großen Online-Ambitionen.
TL;DR
- Resident Evil 4 Gold Edition erreicht für die Switch-2-Fassung bei Metacritic einen Metascore von 90 aus 15 durchgehend positiven Kritiken.
- Kritiker loben die Portierungsqualität und den enthaltenen Separate-Ways-DLC, stufen die Switch-2-Version technisch aber hinter PS5, Xbox und PC ein.
- Laut Testkonsens lohnt der Kauf vor allem für Spieler ohne Zugang zu anderen Plattformen und für alle, die das Remake unterwegs spielen wollen.
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