Steam-Client-Update vom 1. September 2026: Alle Neuerungen im Überblick
Valve hat den Steam-Client aktualisiert: HDR-Streaming auf dem Steam Deck OLED, einfacherer Kontowechsel und mehr. Alle Änderungen vom 1. September 2026 im Überblick.
- Valve hat am 1. September 2026 ein reguläres Update für den Steam-Client veröffentlicht, das auf PC und Steam Deck automatisch verteilt wird.
- Zu den wichtigsten Neuerungen zählen HDR-Streaming per Remote Play auf dem Steam Deck OLED und ein deutlich vereinfachter Kontowechsel.
- Das Update installiert sich beim nächsten Neustart des Clients von selbst und lässt sich alternativ manuell über die Update-Suche anstoßen.
Valve hat am 1. September 2026 ein neues Update für den Steam-Client veröffentlicht.[1] Wie üblich sind die offiziellen Patch-Notes knapp und technisch formuliert — wer nur den Update-Hinweis im Client gesehen hat, weiß danach kaum, was sich konkret ändert. Deshalb hier die Übersetzung: Was steckt drin, wen betrifft es, und musst du irgendetwas tun?
Steam-Client-Update vom 1. September 2026 — die Kernfakten
Bei dem Update handelt es sich um ein reguläres Update für den stabilen Steam-Client, nicht um eine Beta-Version.[1] Mehrere der enthaltenen Neuerungen — allen voran das HDR-Streaming per Remote Play — waren zuvor bereits im Beta-Kanal des Clients getestet worden und erreichen mit diesem Release alle Nutzerinnen und Nutzer.[2][3]
Tun musst du dafür nichts: Steam lädt Client-Updates im Hintergrund herunter und installiert sie beim nächsten Neustart des Programms automatisch. Wer nicht warten will, stößt die Aktualisierung manuell an — am Desktop über das Steam-Menü oben links und den Punkt „Nach Steam-Client-Updates suchen", auf dem Steam Deck über die Systemeinstellungen im Bereich „Updates".
Das ist neu bzw. wurde geändert
Die folgende Gliederung orientiert sich an den Kategorien der offiziellen Patch-Notes.[1]
Allgemein: Kontowechsel ohne Umwege
Der größte Komfortgewinn für Haushalte mit mehreren Steam-Konten: Der Kontowechsel ist jetzt auch möglich, während ein Spiel läuft — Steam warnt dabei, dass laufende Spiele beim Fortfahren geschlossen werden.[1] Außerdem entfällt der bisherige Bestätigungsdialog beim Kontowechsel in den meisten Fällen; stattdessen öffnet sich direkt die Kontoauswahl, und Steam startet anschließend mit dem gewählten Konto neu.[1] Neu ist zudem ein Schalter „Beim Start fragen, welches Konto verwendet werden soll" in der Kontoauswahl beim Programmstart — praktisch, wenn sich mehrere Personen einen Rechner teilen.[1]
Dazu kommt eine Änderung an der Cloud-Synchronisation: Beim Beenden wartet Steam jetzt darauf, dass gerade geschlossene Spiele ihre Cloud-Synchronisation abschließen.[1] Das klingt unscheinbar, verhindert aber genau das Szenario, in dem ein Spielstand nicht vollständig hochgeladen wurde, bevor der Client zugemacht wird — relevant für alle, die auf mehreren Geräten spielen. Wie Cloud-Saves, Cross-Save und Cross-Progression grundsätzlich zusammenhängen, erklärt unser Guide zu Crossplay, Cross-Save und Cross-Progression.
Remote Play: HDR auf dem Steam Deck OLED
Das Highlight des Updates: Remote Play unterstützt jetzt HDR-Streaming auf dem Steam Deck OLED.[1][2] Wer Spiele vom Gaming-PC auf das Handheld streamt, kann den HDR-fähigen OLED-Bildschirm damit erstmals auch beim Streaming ausreizen. Zusätzlich hat Valve die Farbdarstellung (Video Color Range) beim Remote Play auf allen Plattformen verbessert.[1][2] Für den experimentellen SteamRT3-Client kommt außerdem Unterstützung für AV1-Video-Streaming hinzu — das ist ausdrücklich als experimentell gekennzeichnet und betrifft den regulären Client noch nicht.[2]
Steam Input und Browser: Kleinigkeiten für Controller-Nutzer
Im Steam-Input-Konfigurator ist jetzt klarer erkennbar, ob eine Controller-Konfiguration geräteübergreifend geteilt wird oder nur für ein bestimmtes Gerät gilt.[1] Dazu passt eine neue Option, Steam-Controller-Konfigurationen vom Steam Deck zu trennen, sodass beide Geräte nicht mehr dieselbe Belegung nutzen müssen.[1] Im integrierten Web-Browser ist das linke Trackpad von Steam Deck und Steam Controller nun als Scrollrad belegt, was das Navigieren auf Nicht-Steam-Webseiten erleichtert.[1] Im Bereich Freunde & Chat markiert Steam künftig verdächtige Inhalte in Gruppenchats und bietet direkt an, die Nachricht zu melden oder den Absender zu blockieren.[2]
Bugfixes und Stabilität
Die Fehlerbehebungen konzentrieren sich auf Remote Play und Kontoverwaltung. Behoben wurden laut Patch-Notes unter anderem:[1][2]
- Fälle, in denen das Streaming nur ein schwarzes Fenster anzeigte
- Geräte mit aktiviertem Remote Play, die nicht als verfügbares Streaming-Ziel auftauchten
- ein abgeschnittenes Bild bei aktivierter Desktop-Skalierung
- Framerate-Einbrüche mit der Option „unbegrenzte Bandbreite" beim Streamen von Steam Deck oder Steam Machine
- Steam-Workshop-Inhalte, die teilweise nicht korrekt aktualisiert wurden
- ein Fehler, durch den eine PIN-Zurücksetzung unter einem anderen angemeldeten Konto zum Neustart mit dem falschen Konto führte
Betrifft mich das Update? Einordnung für verschiedene Nutzergruppen
Desktop-Spieler (Windows): Für dich sind vor allem der vereinfachte Kontowechsel und der Cloud-Sync-Fix beim Beenden relevant. Wer Remote Play nutzt, um vom PC auf andere Geräte zu streamen, profitiert zusätzlich von den Streaming-Bugfixes.
Steam-Deck- und Linux-Nutzer: Ihr bekommt die meisten spürbaren Neuerungen — HDR-Streaming auf dem OLED-Modell, die Trackpad-Scrollfunktion im Browser und die getrennten Controller-Konfigurationen. Wer sein Deck vor allem für gestreamte Spiele nutzt, sollte das Update zügig einspielen. Wie Valve die Spielekompatibilität für das Deck generell bewertet, erklärt unser Guide zur Steam-Deck-Kompatibilität bei großen PC-Releases.
macOS-Nutzer: Die Patch-Notes nennen keine macOS-spezifischen Änderungen. Die plattformübergreifenden Neuerungen — Kontowechsel, Cloud-Sync-Verhalten, verbesserte Remote-Play-Farbdarstellung — kommen aber auch hier an.[1]
Ein Kaufappell steckt in diesem Update erwartungsgemäß nicht: Es ist ein kostenloses Wartungs- und Funktionsupdate, wie Valve es regelmäßig verteilt. Die Relevanz einzelner Punkte hängt schlicht davon ab, welche Steam-Funktionen du tatsächlich nutzt.
Kurz zusammengefasst
- Datum: 1. September 2026, stabiler Steam-Client, automatische Verteilung[1]
- Wichtigste Neuerungen: HDR-Streaming per Remote Play auf dem Steam Deck OLED, Kontowechsel bei laufendem Spiel ohne Bestätigungsdialog, Cloud-Sync wird vor dem Beenden abgeschlossen[1][2]
- Dazu: klarere Steam-Input-Konfigurationen, Trackpad-Scrollen im Browser, Fixes für Remote Play, Workshop und PIN-Reset[1]
- Betroffene Plattformen: alle Client-Plattformen; die meisten spürbaren Änderungen betreffen Steam Deck und Remote-Play-Nutzer
- Handlungsbedarf: keiner — Steam installiert das Update beim nächsten Neustart selbst
Wenn du solche Client-Updates und andere wichtige Gaming-News nicht einzeln verfolgen willst: In unserem wöchentlichen Newsletter-Digest fassen wir die wichtigsten Meldungen der Woche kompakt zusammen.
Quellen
[1] Steam News (Valve) – Steam Client Update: September 1st – https://store.steampowered.com/news/app/1675200/view/689767056035284051 [2] Linuxiac – Steam Client Update Adds HDR Remote Play Streaming on Steam Deck OLED – https://linuxiac.com/steam-client-update-adds-hdr-remote-play-streaming-on-steam-deck-oled/ [3] 9to5Linux – Steam Client Now Supports HDR Streaming on Steam Deck OLED – https://9to5linux.com/steam-client-now-supports-hdr-streaming-on-steam-deck-oled
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.
Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.
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