Modern Warfare 4: Die besten Einsteiger-Waffen und ein Loadout für den Launch
Modern Warfare 4 startet mit 24 Primärwaffen. Welche Assault Rifle, SMG und Marksman Rifle sich für Einsteiger lohnen – mit Loadout-Vorschlag und belegten Quellen.
- Modern Warfare 4 startet am 23. Oktober 2026 mit 33 Waffen, darunter 24 Primärwaffen – Vorbesteller spielen die Kampagne bereits ab dem 16. Oktober.
- Für Einsteiger gelten M4 (Assault Rifle), ISO Nightshade (SMG) und MAR-9 (Marksman) laut Beta-Auswertungen als die zugänglichsten Launch-Waffen.
- Alle Empfehlungen sind eine Launch-Momentaufnahme aus Beta-Daten; nach dem ersten Balance-Patch dürfte sich die Meta spürbar verschieben.
Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und – erstmals für einen Mainline-Teil – Nintendo Switch 2.[1] Wer vorbestellt hat, darf schon ab dem 16. Oktober in die Kampagne starten; der Multiplayer öffnet aber für alle erst zum regulären Release.[3] Und genau dort wartet das eigentliche Problem für Einsteiger: ein komplett neues Arsenal, in dem kein Loadout aus den Vorgängern übernommen werden kann. Dieser Guide filtert aus den offiziellen Angaben und den Auswertungen der Open Beta eine kleine, begründete Auswahl heraus – keine vollständige Tier-List, sondern ein Startpaket, mit dem du die ersten Spielstunden nicht mit Frust-Experimenten verbringst.
Vorab zur Einordnung: Wir haben Modern Warfare 4 vor dem Release nicht selbst gespielt. Alle Empfehlungen in diesem Artikel sind eine Aggregation aus offiziellen Angaben von Activision und Infinity Ward sowie attribuierten Beta-Auswertungen von Fachmedien und Community-Trackern – die jeweilige Quelle steht bei jeder Empfehlung dabei.
Modern Warfare 4 startet mit einem komplett neuen Arsenal — was du wissen musst
Laut dem offiziellen Multiplayer-Deep-Dive auf callofduty.com umfasst das Launch-Arsenal 33 Waffen: 24 Primärwaffen, 8 Sekundärwaffen und eine Nahkampfwaffe.[2] Dazu kommen 9 taktische und 11 tödliche Ausrüstungsgegenstände.[2] Neu ist das sogenannte Apex-Attachment-System: Die meisten Waffen bringen einen eigenen, einzigartigen Apex-Aufsatz mit, der ihr Verhalten grundlegend verändert – insgesamt stehen 28 Apex-Aufsätze und über 500 Standard-Aufsätze bereit.[2] Ebenfalls wichtig für Einsteiger: Das überarbeitete Progressionssystem reduziert redundante Freischaltungen. Ein einmal freigeschalteter Standard-Aufsatz steht dir waffenübergreifend zur Verfügung, statt pro Waffe neu erspielt werden zu müssen.[2]
Eine ehrliche Warnung gehört an den Anfang: Jede Meta-Einschätzung zum Launch ist vorläufig. Die Daten stammen aus der Open Beta im August/September, und zwischen Beta und Release schrauben die Entwickler traditionell an der Balance – schon zwischen den beiden Beta-Wochenenden wurden laut Tier-List-Auswertung von Deltia's Gaming mehrere Waffenklassen nachjustiert, darunter die Marksman Rifles.[5] Erfahrungsgemäß folgt der erste größere Balance-Patch zudem innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen nach Launch. Nimm die folgenden Empfehlungen also als das, was sie sind: der beste verfügbare Startpunkt, kein dauerhaftes Ranking.
Die besten Einsteiger-Waffen zum Launch (nach Waffenklasse)
Die Kurzfassung vorweg – alle Details und Begründungen folgen darunter:
| Waffe | Klasse | Warum für Einsteiger | Quelle (Stand) |
|---|---|---|---|
| M4 | Assault Rifle | Bester Allrounder, kontrollierbarer Rückstoß, auf jede Distanz brauchbar | Nintendo Life, Beta-Auswertung[4] |
| ISO Nightshade | SMG | Leicht lesbares Rückstoßmuster, stark auf kurze und mittlere Distanz | Nintendo Life, Beta-Auswertung[4] |
| MAR-9 | Marksman Rifle | Von Beginn an freigeschaltet, verzeihender als die Sniper-nahe Alternative | wzranked-Meta-Tracker, Beta-Daten[6] |
Beste Assault Rifle für Einsteiger: die M4
Die M4 war laut der Beta-Auswertung von Nintendo Life die beste Allround-Assault-Rifle beider Beta-Wochenenden: kontrollierbarer Rückstoß, solide Zeit bis zum Ziel auf kurze wie mittlere Distanz und keine Spielweise, für die sie ungeeignet wäre.[4] Genau dieses Verzeihungs-Potenzial macht sie zur Einsteiger-Empfehlung – wer die Recoil-Kontrolle noch nicht verinnerlicht hat, verliert mit der M4 weniger Duelle durch verrissene Salven. Wer lieber auf mittlere bis lange Distanz kämpft und mit trägerem Handling leben kann, findet laut derselben Quelle in der Kastov 762 die schadensstärkere Alternative – sie schaltet sich allerdings erst bei einem höheren Spieler-Rang frei als die M4 und ist daher kein Sofort-Pick für den allerersten Spieltag.[4]
Beste SMG für Nahkampf und Rush-Spielweise: die ISO Nightshade
Für aggressive Spieler, die Objectives drücken und enge Räume suchen, war die ISO Nightshade laut Nintendo Life die stärkste SMG der Beta – sie setzte sich über beide Wochenenden gegen die PPSh-41 durch.[4] Entscheidend für Einsteiger ist weniger der reine Schaden als das leicht verständliche Rückstoßmuster: Die Nightshade bleibt auch dann kontrollierbar, wenn ein Gefecht unerwartet auf mittlere Distanz kippt, statt wie viele SMGs jenseits weniger Meter unbrauchbar zu werden.[4] Wer auf kleinen Karten oder in Modi wie Herrschaft startet, fährt mit ihr als Erstwaffe gut.
Bester Marksman für Mittel- und Langdistanz: die MAR-9
Bei den Marksman Rifles zeigen die Beta-Daten des Community-Trackers wzranked ein klares Bild: Die Oris 8.6 galt als stärkste Waffe der Klasse – spielt sich aber wie ein schnelles Scharfschützengewehr und schaltet erst mit Spieler-Rang 14 frei.[6] Für Einsteiger ist deshalb die MAR-9 die praktischere Wahl: Sie ist von Beginn an verfügbar und verzeiht Fehler eher, weil sie weniger vom präzisen Erstschuss abhängt.[6] Fairerweise dazugesagt: Die gesamte Klasse wurde während der Beta spürbar angepasst – unter anderem mit mehr Flinch, also stärkerem Verreißen unter Beschuss –, hier ist die Wahrscheinlichkeit weiterer Launch-Änderungen laut der Tier-List-Analyse von Deltia's Gaming am höchsten.[5]
Einsteiger-Loadout-Vorschlag — Aufsätze, Perks, Ausrüstung
Ein wichtiger Hinweis vorweg: Exakte Aufsatz- und Perk-Bezeichnungen können sich zwischen Beta-Build und Launch-Version noch ändern. Wir nennen deshalb bewusst Funktions-Kategorien statt möglicherweise veralteter Namen – die konkreten Bezeichnungen findest du zum Launch im Gunsmith-Menü an genau diesen Slots.
Als erstes Loadout hat sich in den Beta-Auswertungen eine Variante um die M4 bewährt:[4]
- Primärwaffe: M4 mit drei bis vier Aufsätzen – ein rückstoßreduzierender Unterlauf-Griff, ein Visier mit klarem Sichtbild (Red-Dot-Klasse), ein erweitertes Magazin. Mehr dazu, warum nicht alle fünf Slots belegt sein sollten, im nächsten Abschnitt.
- Sekundärwaffe: eine Standard-Pistole als schnelle Notfall-Option, wenn das Magazin im Feuergefecht leer ist – Wechseln ist fast immer schneller als Nachladen.
- Perks: ein Mobilitäts- und ein Informations-Perk. Als Einsteiger profitierst du am meisten von allem, was Bewegung beschleunigt oder Gegnerpositionen verrät – Nischen-Perks für Spezialtaktiken lohnen erst, wenn du die Karten kennst.
- Taktisch/Tödlich: ein Blend-/Betäubungs-Item plus eine klassische Splittergranate. Modern Warfare 4 bietet zum Launch 9 taktische und 11 tödliche Optionen;[2] diese Standard-Kombination funktioniert in jedem Modus, ohne dass du Spezialwissen brauchst.
Beim Freischalten hilft dir das neue Progressionssystem spürbar: Weil Standard-Aufsätze waffenübergreifend erhalten bleiben, lohnt es sich, früh eine Waffe konsequent zu leveln, statt ständig zu wechseln.[2] Die Kastov 762 als Zweit-Option schaltet sich laut Nintendo Life zwar später als die M4, aber noch vor dem Großteil der Waffenliste frei,[4] die Oris 8.6 folgt wie erwähnt erst mit Rang 14.[6]
Typische Einsteiger-Fehler beim Waffen-Setup vermeiden
Fehler 1: Übermodifizieren. Fünf Aufsatz-Slots zu füllen, nur weil sie da sind, ist in Call of Duty traditionell ein Anfängerfehler – viele Aufsätze haben Nachteile (langsameres Zielen, trägeres Handling), die sich addieren. Gerade mit über 500 Standard-Aufsätzen und dem neuen Apex-System[2] gilt: Lieber drei Aufsätze, deren Wirkung du verstehst, als fünf, die sich gegenseitig neutralisieren.
Fehler 2: Die Meta-Waffe kopieren, die nicht zum eigenen Spielstil passt. Die Oris 8.6 mag laut Beta-Daten die stärkste Marksman Rifle sein[6] – wenn du aber am liebsten mit der SMG um Ecken sprintest, bringt dir das Ranking nichts. Wähle zuerst die Distanz, auf der du dich wohlfühlst, und erst dann die Waffe.
Fehler 3: Perks und Ausrüstung ignorieren. Viele Einsteiger optimieren ausschließlich die Waffe und verschenken den halben Loadout-Wert. Ein passendes Perk-Paar gewinnt mehr Duelle als der vierte Waffenaufsatz.
Fehler 4: Hardware-Probleme auf die Balance schieben. Wenn sich dein Fadenkreuz von allein bewegt oder Eingaben schwammig wirken, liegt das nicht immer am Spiel. Gerade auf Konsole lohnt ein Blick in unseren Guide zu Stick-Drift auf PS5, Xbox und Switch 2, bevor du die nächste Waffe für deine Niederlagen verantwortlich machst.
Wie sich die Meta nach Launch entwickeln dürfte — und wo du Updates verfolgst
Call-of-Duty-Metas sind historisch nie statisch: Der erste große Balance-Patch nach Release verschiebt regelmäßig die Kräfteverhältnisse, und Waffen, die in der Beta dominierten, wurden in früheren Teilen oft als Erstes angepasst. Konkrete Nerf-Prognosen wären Spekulation – planbar ist aber, dass sich das Bild dieses Artikels innerhalb weniger Wochen verändern wird, am ehesten bei den während der Beta bereits mehrfach angefassten Marksman Rifles.[5]
Die verlässlichste Quelle für Änderungen sind die offiziellen Patch-Notes auf callofduty.com – dort dokumentieren Infinity Ward und Activision jede Balance-Anpassung im Detail.[1] Community-Meta-Tracker wie wzranked sind ein nützliches Frühwarnsystem dafür, welche Waffen nach einem Patch tatsächlich gespielt werden, sollten aber nie deine einzige Quelle sein: Sie zeigen Nutzungsdaten, nicht die offiziellen Änderungen selbst.[6]
Und wenn das Loadout sitzt und du deine ersten Matches festhalten oder mit anderen teilen willst: Wie du PS5 und Switch 2 auf Twitch und YouTube streamst, erklären wir Schritt für Schritt in einem eigenen Guide – und welche Ausrüstung sich dafür lohnt, in unserer Streaming-Hardware-Kaufberatung zu Mikrofon, Capture Card und Webcam.
Kurz zusammengefasst
- Beste Einsteiger-Waffen zum Launch: M4 (Assault Rifle, Allrounder), ISO Nightshade (SMG, Nahkampf/Rush), MAR-9 (Marksman, sofort verfügbar) – laut Beta-Auswertungen von Nintendo Life und wzranked.[4][6]
- Beim Loadout zählt das Gesamtpaket: drei statt fünf Aufsätze, Perks nicht ignorieren, Standard-Kombination aus Blend- und Splittergranate.
- Meta-Verfallsdatum: Diese Einschätzung gilt zum Launch-Stand (Oktober 2026) und basiert auf Beta-Daten. Nach dem ersten großen Balance-Patch – erfahrungsgemäß binnen ein bis zwei Wochen – gehört sie auf den Prüfstand; wir aktualisieren dann.
- Offizielle Infos: Release am 23. Oktober 2026 auf PC, PS5, Xbox Series X|S und Switch 2; Kampagnen-Early-Access für Vorbesteller ab dem 16. Oktober; Patch-Notes erscheinen auf callofduty.com.[1][3]
Quellen
[1] Call of Duty Blog (offiziell) – Ankündigung Modern Warfare 4 – https://www.callofduty.com/blog/2026/05/call-of-duty-modern-warfare-4-announcement [2] Call of Duty Blog (offiziell) – Multiplayer: Movement, Gunplay, Modes & Maps – https://www.callofduty.com/blog/2026/08/call-of-duty-modern-warfare-4-next-highlights-multiplayer-gameplay-systems [3] Call of Duty Blog (offiziell) – Campaign Early Access Confirmed – https://www.callofduty.com/blog/2026/06/call-of-duty-modern-warfare-4-campaign-early-access [4] Nintendo Life – Modern Warfare 4: Best Guns in the Open Beta – https://www.nintendolife.com/guides/modern-warfare-4-best-guns-mw4 [5] Deltia's Gaming – Modern Warfare 4 Beta: Weapons Tier List – https://deltiasgaming.com/call-of-duty-modern-warfare-4-weapons-tier-list/ [6] wzranked – Best Weapons in MW4 (Open Beta, Community-Daten) – https://wzranked.com/games/call-of-duty-modern-warfare-4/meta/weapons
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.
Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.
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