Resident Evil 4 Gold Edition auf Switch 2 im Test-Spiegel: Wertungen, Kritikerstimmen und die Port-Frage
Resident Evil 4 Gold Edition auf Switch 2 in der Test-Rundschau: Metascore 90, Kritikerlob für den Port – und warum die Fassung trotzdem als technisch schwächste gilt.
- Resident Evil 4 Gold Edition erreicht für die Switch-2-Fassung bei Metacritic einen Metascore von 90 aus 15 durchgehend positiven Kritiken.
- Kritiker loben die Portierungsqualität und den enthaltenen Separate-Ways-DLC, stufen die Switch-2-Version technisch aber hinter PS5, Xbox und PC ein.
- Laut Testkonsens lohnt der Kauf vor allem für Spieler ohne Zugang zu anderen Plattformen und für alle, die das Remake unterwegs spielen wollen.
Rund zweieinhalb Wochen nach dem Release am 16. Oktober 2026 ist die Testlage zu Resident Evil 4 Gold Edition auf der Nintendo Switch 2 breit genug für eine belastbare Bestandsaufnahme: Bei Metacritic steht die Switch-2-Fassung bei einem Metascore von 90 aus 15 Kritiken.[2] Gleichzeitig zieht sich durch viele Tests ein zweiter Befund: So gut der Port auch sei — technisch ist es wohl die schwächste Fassung unter allen Plattformen. Wie passt das zusammen?
Eine Sache vorweg: Dieser Artikel ist eine Test-Rundschau. Wir haben das Spiel nicht selbst getestet und vergeben keine eigene Wertung — wir fassen zusammen, was die Fachpresse sagt, ordnen Konsens und Dissens ein und nennen zu jeder Aussage die Quelle.
Resident Evil 4 Gold Edition auf Switch 2 im Überblick
Zur Einordnung: Gemeint ist das Resident-Evil-4-Remake aus dem Jahr 2023, nicht das Original von 2005. Die Gold Edition bündelt das Hauptspiel mit dem Story-DLC Separate Ways — der spielbaren Kampagne von Ada Wong — sowie dem Extra-DLC-Pack mit zusätzlichen Outfits, Waffen und Items.[1] Capcom hat die Switch-2-Umsetzung im September 2026 offiziell angekündigt und am 16. Oktober 2026 digital veröffentlicht, zeitgleich mit Resident Evil 2 Deluxe Edition und Resident Evil 3; physische Fassungen folgen laut Capcom erst am 29. Januar 2027.[1] Wer physisch kauft, wartet also noch knapp drei Monate.
Auf PS5, Xbox Series X|S und PC ist das Remake bereits seit März 2023 erhältlich, die Gold Edition dort seit Anfang 2024.[3] Die Switch-2-Fassung ist damit ein später Port eines etablierten Spiels — und genau daran messen die Tests sie auch. Die Vorgeschichte der Ankündigung inklusive Launch-Trailer haben wir in unserer Meldung zu den RE-Remakes auf Switch 2 aufgearbeitet; technische Grundlage aller drei Remakes ist Capcoms RE Engine, deren geplanten KI-Umbau wir hier eingeordnet haben.
Die Wertungen im Vergleich: Metacritic und OpenCritic
Der eigene Plattform-Eintrag bei Metacritic weist für die Switch-2-Fassung einen Metascore von 90 auf Basis von 15 Kritiken aus — durchgehend positive Besprechungen, keine gemischte oder negative darunter.[2] Zum Vergleich die Werte der 2023er-Fassungen:
| Fassung | Metascore (laut Metacritic) |
|---|---|
| Nintendo Switch 2 (Gold Edition, 2026) | 90 (15 Kritiken)[2] |
| PS5 (2023) | 93[3] |
| PC (2023) | 92[3] |
| Xbox Series X|S (2023) | 91[3] |
Die Switch-2-Fassung liegt also leicht unter den Bestwerten der anderen Plattformen — auf sehr hohem Niveau. Ein Methodik-Hinweis gehört dazu: Die 15 Switch-2-Kritiken sind überwiegend explizite Port-Tests, oft von Nintendo-fokussierten Redaktionen. Viele große Magazine, die das Remake 2023 bewertet haben, haben die Switch-2-Fassung nicht erneut getestet — der Vergleich bildet also unterschiedliche Testfelder ab, keinen direkten A/B-Test derselben Redaktionen. OpenCritic hilft hier nur bedingt weiter, weil die Plattform Wertungen nicht nach Systemen trennt, sondern pro Spiel bündelt;[4] für die Switch-2-spezifische Frage ist der Metacritic-Plattform-Eintrag deshalb das brauchbarere Aggregat.
Einzelstimmen der Fachmedien
Ein Blick in die Tests, die sich explizit mit der Switch-2-Portierung beschäftigen (Wertungen jeweils in der Original-Skala des Mediums):
- Nintendo Life adelt den Port bereits in der Überschrift als „The Gold Standard For Remakes" — als Referenz dafür, wie Remake-Umsetzungen auf der Konsole aussehen sollten.[5]
- Nintendo World Report vergibt 9 von 10 Punkten für die Switch-2-Fassung.[6]
- Finger Guns testet die Switch-2-Version mit einer 9 (bei Metacritic als 90 gelistet) und bespricht sie unter dem Titel „Parasite Evil".[7]
- Use a Potion vergibt 9,5 von 10 Punkten und nennt die Fassung in der Überschrift „A Handheld Horror Masterpiece" — der Handheld-Aspekt ist dort das zentrale Kaufargument.[8]
- Cubed3 liegt mit 8 von 10 Punkten am unteren Ende der Spanne und markiert damit die zurückhaltendste der hier zitierten Stimmen.[9]
In den bei Metacritic gelisteten Kritiken findet sich der Tenor der positiven Stimmen pointiert zusammengefasst: Die Fassung sei „a perfect way to enjoy a modern classic, one that effortlessly justifies its price tag" — ein perfekter Weg, einen modernen Klassiker zu genießen.[2]
Wo sich die Kritiker einig sind
Der Konsens hat zwei Ebenen. Erstens das Spiel selbst: Dass das RE4-Remake zu den besten Survival-Horror-Titeln der letzten Jahre gehört, ist seit 2023 etabliert und wird in den Switch-2-Tests nicht neu verhandelt — die hohen Wertungen der Ursprungsfassungen sprechen für sich.[3]
Zweitens, und das ist der eigentliche Gegenstand dieser Rundschau: die Portierungsqualität. Die Switch-2-Fassung zielt auf 60 Bilder pro Sekunde und hält diese Marke laut den technischen Auswertungen weitgehend stabil — mit Einbrüchen in hektischen Kampfszenen.[10][11] Dass ein Spiel dieser Größenordnung flüssig auf einem Handheld-Hybrid läuft, werten die Tests durchweg als Pluspunkt. Auch der Umfang kommt gut weg: Die Aufnahme von Separate Ways samt Extra-DLC-Pack macht die Gold Edition laut Testlage zum inhaltlich kompletten Paket — auf Switch 2 bekommst du zum Start also alles, was auf den anderen Plattformen über zwei Veröffentlichungen verteilt erschien.[1]
Wo die Kritiker auseinandergehen: die technisch schwächste Version?
Der Dissens beginnt bei der Frage, wie schwer die technischen Abstriche wiegen. Unstrittig ist, dass es sie gibt: Digital Foundry hat der Switch-2-Fassung eine eigene Tech-Analyse gewidmet,[10] und im Plattformvergleich von TwistedVoxel schneidet Resident Evil 4 unter den drei zeitgleich erschienenen Remakes am schwächsten ab — die Framerate-Einbrüche sind hier häufiger und auffälliger als bei Resident Evil 2 und 3.[11] In den technischen Auswertungen ist für den Docked-Betrieb von einer internen Auflösung um 576p die Rede, die auf 1080p hochskaliert wird; im Handheld-Modus sinkt sie auf etwa 360p, und das Upscaling lässt feine Details wie Haare sichtbar ausfransen.[10][11] Eine der bei Metacritic gelisteten Kritiken bringt es auf die Formel, die Switch-2-Fassung sei „possibly the weakest version technically speaking" — womöglich die technisch schwächste Version.[2]
Uneinig sind sich die Tests in der Gewichtung. Für Stimmen wie Use a Potion ist die Mobilität das Pfund, das die Auflösungs-Abstriche mehr als aufwiegt — dort firmiert der Port als Handheld-Meisterwerk.[8] Die zurückhaltenderen Wertungen wie bei Cubed3 ziehen für dieselben Kompromisse spürbar Punkte ab.[9] Vereinfacht: Wer die Frage stellt „Wie gut ist RE4 unterwegs?", landet bei Höchstwertungen; wer fragt „Ist das die beste Fassung von RE4?", antwortet mit Nein.
Einordnung für die Kaufentscheidung — was die Testlage nahelegt
Aggregiert man die Kritiken, ergibt sich ein klares Bild — wohlgemerkt als Zusammenfassung der Testlage, nicht als eigenes Urteil: Zugreifen sollten laut den Tests Switch-2-Besitzer ohne Zugang zu PS5, Xbox oder Gaming-PC sowie alle, die das Remake samt Separate Ways gezielt mobil spielen wollen — dafür gibt es keine bessere Option. Wer das Spiel dagegen bereits auf einer anderen Plattform besitzt oder primär die technisch beste Fassung sucht, findet in den Tests kaum Argumente für einen (erneuten) Kauf der Switch-2-Version: Auflösung und Framerate-Stabilität bleiben messbar hinter PS5, Xbox Series X und PC zurück.[10][11]
Dass Konsens („starker Port") und Dissens („schwächste Fassung") gleichzeitig gelten, ist dabei kein Widerspruch, sondern eine Frage der Erwartung: Gemessen an der Hardware-Klasse liefert Capcom laut Testlage eine bemerkenswert runde Umsetzung ab — gemessen am Plattform-Feld bleibt sie das Schlusslicht. Falls dich die Port-Debatte grundsätzlich zur Hardware-Frage führt, hilft unsere Handheld-Kaufberatung zu Steam Deck, ROG Ally, Legion Go und Switch 2 weiter. Und wie es mit der Serie weitergeht, zeigt sich 2027: Das angekündigte Remake von Code Veronica haben wir hier eingeordnet.
Quellen
[1] Capcom (offizielle Pressemitteilung, Investor-Relations-News vom 10.09.2026) – https://www.capcom.co.jp/ir/english/news/html/e260910.html [2] Metacritic – Resident Evil 4: Gold Edition, Critic Reviews (Nintendo Switch 2) – https://www.metacritic.com/game/resident-evil-4-gold-edition/critic-reviews/?platform=nintendo-switch-2 [3] Metacritic – Resident Evil 4 (Remake 2023) – https://www.metacritic.com/game/resident-evil-4/ [4] OpenCritic – https://opencritic.com/ [5] Nintendo Life – Review: Resident Evil 4 Gold Edition (Switch 2) – https://www.nintendolife.com/reviews/nintendo-switch-2/resident-evil-4-gold-edition [6] Nintendo World Report – Resident Evil 4 Gold Edition (Switch 2) Review – http://www.nintendoworldreport.com/review/77722/resident-evil-4-gold-edition-switch-2-review [7] Finger Guns – Resident Evil 4 Gold Edition Review (Switch 2) – https://fingerguns.net/reviews/2026/10/13/resident-evil-4-gold-edition-review-switch-2-parasite-evil/ [8] Use a Potion – Resident Evil 4 Gold Edition Review – https://www.useapotion.com/2026/10/resident-evil-4-gold-edition-review-a-handheld-horror-masterpiece/ [9] Cubed3 – Resident Evil 4: Gold Edition Review (Nintendo Switch 2) – https://www.cubed3.com/games/reviews/nintendo-switch-2/resident-evil-4-gold-edition [10] Nintendo Life – Digital Foundry Tech Review zu Resident Evil 4 auf Switch 2 – https://www.nintendolife.com/news/2026/10/video-digital-foundry-delivers-its-tech-review-for-resident-evil-4-on-switch-2 [11] TwistedVoxel – Resident Evil 2, 3, and 4 Remakes Compared on Switch 2 – https://twistedvoxel.com/resident-evil-switch-2-performance/
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.
Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.
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TL;DR
- Final Fantasy Resonance steht Anfang November 2026 bei einem Metascore von 86 und 85 Punkten auf OpenCritic; rund 90 Prozent der Kritiker empfehlen das Spiel.
- Einig sind sich die Tests beim rundenbasierten Kampfsystem und der HD-2D-Präsentation; GameStar vergibt 78 Punkte, PC Games 8,5 von 10.
- Bei der Story gehen die Urteile auseinander: Eurogamer und VGC kritisieren Schreibe und Pacing, Game Informer und DualShockers loben Herz und Charaktere.
TL;DR
- The Witcher 3: Wild Hunt — Remastered erreicht auf Metacritic je nach Plattform Werte um 90 bis 93 und wird auf OpenCritic von allen Kritikern empfohlen.
- Gelobt werden vor allem die grafische Überarbeitung, die neuen Komfort-Mechaniken und die technisch starke Switch-2-Fassung mit 40 FPS.
- Hauptkritikpunkte der Tests sind die hohen Hardware-Anforderungen auf dem PC und Framerate-Schwankungen im Raytracing-Modus auf der PS5.
TL;DR
- Ninja Gaiden 4 steht auf OpenCritic bei 82 Punkten, auf Metacritic je nach Plattform zwischen 81 und 83 — die Testlage ist ein Jahr nach Release stabil gut.
- Einig sind sich die Tests beim Kampfsystem: schnell, präzise und eines der besten im Genre; Kritik gibt es vor allem an Story und Leveldesign.
- Laut Testlage lohnt sich der Titel für Action-Fans, zumal er im Xbox Game Pass enthalten ist; wer harte Schwierigkeitsgrade meidet, sollte genauer hinsehen.
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