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Reviews & Analyse 7 Min. Lesezeit

Valor Mortis im Test-Spiegel: Das sagen die Kritiker

OpenCritic 79, Metacritic 77 (PC) bis 83 (PS5): Was Kritiker am First-Person-Soulslike der Ghostrunner-Macher loben und bemängeln — die Testlage im Überblick.

Alexander Woitschach 04.11.2026
KI-Kurzfassung
  • Valor Mortis erreicht bei OpenCritic einen Schnitt von 79 Punkten aus 93 Kritiken, auf Metacritic stehen 77 (PC) und 83 (PS5).
  • Tester loben das napoleonische Setting, die Bosskämpfe und die Verbindung von Parkour und Nahkampf in der Ego-Perspektive.
  • Kritik gibt es an technischen Problemen der PC-Version, Schwierigkeitsspitzen und sich wiederholenden Gegnertypen.
Stand: 04.11.2026

Ist Valor Mortis gut? Drei Wochen nach dem Release am 13. Oktober 2026 hat sich die Testlandschaft zum First-Person-Soulslike von One More Level gesetzt — Zeit für das Gesamtbild. Vorab in aller Klarheit: Die Redaktion hat Valor Mortis nicht selbst gespielt und vergibt keine eigene Wertung. Dieser Artikel ist eine quellenbasierte Rundschau, die ausschließlich zusammenfasst und einordnet, was Fachmedien nach eigenem Test veröffentlicht haben und was die Aggregatoren OpenCritic und Metacritic ausweisen — jede übernommene Aussage mit Quellenzuordnung.

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Was ist Valor Mortis?

Valor Mortis ist ein Action-Soulslike in der Ego-Perspektive, entwickelt von One More Level und veröffentlicht von Lyrical Games. Es erschien am 13. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.[1] Die Steam-Produktseite wirbt offiziell mit dem Hinweis „from the creators of Ghostrunner" — für das Krakauer Studio ist es das erste vollständig eigene Projekt nach der Ghostrunner-Reihe.[1] Laut Berichterstattung von Pure Xbox war der Titel zum Launch außerdem Day One im Xbox Game Pass verfügbar.[2]

Das Setting ist laut offizieller Spielbeschreibung eine alternative Geschichte der napoleonischen Kriege mit Dark-Fantasy-Einschlag: Spielende übernehmen die Rolle des gefallenen Soldaten William, der von einer korrumpierenden Seuche gezeichnet durch ein albtraumhaftes Europa kämpft — mit Säbel, Schusswaffen und übernatürlichen Fähigkeiten.[1]

PC-Spieler, die vor dem Kauf prüfen wollen, ob die eigene Hardware für ein aktuelles Action-Spiel reicht, finden in unserem Einsteiger-Guide zum Gaming-PC-Zusammenstellen die Grundlagen.

Wertungsüberblick: Metacritic und OpenCritic im Vergleich

Zum Redaktionsschluss am 4. November 2026 zeigt sich folgendes Bild — wichtig: Aggregator-Scores verschieben sich durch Nachzügler-Reviews noch, die verlinkten Produktseiten sind die Live-Quelle.

Quelle Wertung Basis
OpenCritic 79 (Einstufung „Strong") 93 Kritiken, 76 % Empfehlungsquote[3]
Metacritic (PC) Metascore 77 32 Reviews: 24 positiv, 7 gemischt, 0 negativ[4]
Metacritic (PS5) Metascore 83 7 Reviews[4]
GameStar 80/100 Einzeltest[5]
Push Square (PS5) 8/10 Einzeltest[6]
Eurogamer 4/5 Einzeltest, gelistet bei OpenCritic[7]
IGN 7/10 Einzeltest, gelistet bei OpenCritic[7]

Bei OpenCritic landet Valor Mortis damit im oberen Viertel aller gelisteten Spiele, drei von vier Kritikern sprechen eine Empfehlung aus.[3] Auffällig ist der Abstand zwischen den Plattformen auf Metacritic: Die PS5-Fassung steht mit 83 deutlich über den 77 der PC-Version — allerdings beruht der PS5-Wert auf nur sieben Reviews und ist damit erheblich weniger belastbar als der PC-Score mit 32 Testberichten.[4] Insgesamt ist die Testabdeckung für einen Titel dieser Studiogröße ordentlich, erreicht aber nicht die Breite großer AAA-Releases; einzelne Nachzügler-Tests können das Bild noch verschieben.

Was Kritiker loben

Über die Tests hinweg wiederholen sich vor allem drei Stärken.

Das Setting als Alleinstellungsmerkmal. Die GameStar überschreibt ihren Test mit den Worten: „Napoleons Kriege fordern einen schrecklichen Blutzoll, liefern aber ein richtig gutes Souls-like" — und vergibt 80 von 100 Punkten.[5] Auch im Kritiker-Konsens bei OpenCritic werden die Atmosphäre des napoleonischen Europas und der Bio-Horror-Einschlag wiederholt als Pluspunkte genannt.[3]

Frischer Genre-Ansatz. Push Square nennt Valor Mortis im PS5-Test (8/10) eine ausgesprochen frische Interpretation eines müde gewordenen Soulslike-Genres.[6] Eurogamer vergibt 4 von 5 Punkten und beschreibt das Spiel laut der bei OpenCritic gelisteten Wertung als gelungene Verbindung aus flüssigem Schwert- und Schusswaffenkampf mit Parkour-Einlagen.[7]

Bosskämpfe und Leveldesign. In der OpenCritic-Zusammenfassung der Kritikenlage werden die Bosse, das Kampfsystem und das Leveldesign als wiederkehrende Lobpunkte geführt.[3]

Was Kritiker bemängeln

Die Kritikpunkte verteilen sich ebenfalls auf wiederkehrende Muster.

Technische Probleme, vor allem am PC. IGN vergibt 7 von 10 Punkten und berichtet im Test von Abstürzen und weiteren technischen Problemen der PC-Fassung.[7] Dazu passt der Metacritic-Abstand zwischen PC (77) und PS5 (83) — wobei die kleine PS5-Stichprobe den Vergleich wie erwähnt relativiert.[4]

Schwierigkeitsspitzen und Gegner-Recycling. In der aggregierten Kritikenlage bei OpenCritic tauchen Schwierigkeitsspitzen, sich wiederholende Gegnertypen und Schwächen der Gegner-KI als häufigste Negativpunkte auf.[3]

Zähes Pacing und einzelne Spielabschnitte. Die GameStar beschreibt den Einstieg als unnötig zäh — das Spiel belohne aber Durchhaltevermögen mit einem überraschend unkonventionellen Soulslike.[5] Push Square wiederum stört sich an den Stealth- und Plattform-Passagen im späteren Spielverlauf, die den ansonsten starken Durchlauf ausbremsen.[6]

Die Ego-Perspektive: Stärke oder Schwäche im Soulslike-Genre?

Die First-Person-Kamera ist das zentrale Unterscheidungsmerkmal zu Genre-Größen wie Dark Souls, Lies of P oder Lords of the Fallen — und genau daran arbeiten sich die Tests ab. Die GamePro bringt die Position der Befürworter schon in ihrer Test-Überschrift auf den Punkt: „Ich wusste vorher gar nicht, wie dringend ich Egoperspektiven-Souls mit Parcouring brauche!"[8] IGN ordnet das Spiel als erfrischend eigenständig ein, obwohl es erkennbar Anleihen bei BioShock und Dark Souls nehme.[7]

Der Ghostrunner-Vergleich liegt nahe, und die Entwickler befeuern ihn selbst: Die offizielle Steam-Seite stellt die Herkunft „from the creators of Ghostrunner" prominent heraus.[1] Die bei OpenCritic gelisteten Kritiken greifen das auf und heben die Parkour-Elemente als direkte Handschrift des Studios hervor — allerdings in einem deutlich langsameren, methodischeren Kampfrahmen als beim Cyberpunk-Vorgänger.[3] Ein einhelliges Urteil, ob die Ego-Perspektive dem Genre guttut, gibt es nicht: Das eingeschränkte Sichtfeld wird in der Kritikenlage dort zum Problem, wo Gegnergruppen und Schwierigkeitsspitzen zusammenkommen.[3]

Für wen lohnt sich Valor Mortis laut Testern?

Fasst man den Kritikerkonsens zusammen, ergibt sich ein recht klares Profil. Empfohlen wird das Spiel vor allem Genre-Fans, die nach Jahren der Third-Person-Soulslikes einen Perspektivwechsel suchen und mit Parkour-Einlagen etwas anfangen können — die hohe Empfehlungsquote von 76 Prozent bei OpenCritic stützt diese Tendenz.[3] Wer dagegen empfindlich auf Schwierigkeitsspitzen reagiert oder am PC Wert auf eine technisch rund geschliffene Launch-Fassung legt, findet in den Tests von IGN und anderen Gründe, zumindest erste Patches abzuwarten.[7]

Wer sich für den Kauf entschieden hat, findet in unserem Valor-Mortis-Waffen-Guide mit Supernatural-Builds und Survival-Tipps den passenden Einstieg — erst die Tester-Einordnung, dann der Build-Guide. Falls es doch lieber ein Third-Person-Action-RPG mit klassischer Klassenwahl sein soll, lohnt ein Blick in unseren Vokationen-Guide zu Dragon's Dogma 2: Dark Arisen. Und wie die Testlage bei einem anderen aktuellen Action-Titel aussieht, zeigt unsere Test-Rundschau zu Phantom Blade Zero. Wer künftige Test-Rundschauen und Soulslike-Releases nicht verpassen will, kann unseren wöchentlichen Newsletter abonnieren.

Transparenzhinweis

Die Redaktion von gaming-insider.de hat Valor Mortis nicht selbst getestet. Dieser Artikel aggregiert Kritikerstimmen aus Fachmedien sowie die Aggregatdaten von OpenCritic und Metacritic (Stand: 4. November 2026) und ordnet sie ein — er enthält keine eigene Spielwertung. Alle Wertungen und Zitate sind den unten verlinkten Originalquellen zugeordnet; Scores können sich durch nachgereichte Reviews noch ändern.

Quellen

[1] Valor Mortis auf Steam (offizielle Produktseite) – https://store.steampowered.com/app/2828710/Valor_Mortis/ [2] Pure Xbox – https://www.purexbox.com/news/2026/10/valor-mortis-reviews-are-mixed-ahead-of-its-xbox-game-pass-day-one-launch [3] OpenCritic – Valor Mortis – https://opencritic.com/game/20805/valor-mortis [4] Metacritic – Valor Mortis – https://www.metacritic.com/game/valor-mortis/ [5] GameStar – Valor Mortis im Test – https://www.gamestar.de/artikel/valor-mortis-test-steam-review,3461027.html [6] Push Square – Valor Mortis Review (PS5) – https://www.pushsquare.com/reviews/ps5/valor-mortis [7] OpenCritic – Valor Mortis Critic Reviews (Einzelwertungen u. a. von Eurogamer und IGN) – https://opencritic.com/game/20805/valor-mortis/reviews [8] GamePro – Valor Mortis im Test – https://www.gamepro.de/artikel/valor-mortis-im-test,3461014.html

KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von unserer Redaktion recherchiert und geprüft. KI-Werkzeuge unterstützten bei Recherche, Zusammenfassung und Bildgestaltung — jede Einschätzung ist redaktionell geprüft.

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Über den Autor Alexander Woitschach

Alexander „HeavyG“ Woitschach ist mehr als nur Gaming-Insider – er ist Gaming-Macher. Als früherer Profi-Spieler im Taktik-Shooter Wolfenstein: Enemy Territory kennt er den E-Sport von innen. Mit seiner Organisation one4one war er Pionier, Teamleiter und Netzwerker in einem – lange bevor E-Sports zum Mainstream wurde. Heute verbindet er seine Leidenschaft für Spieleentwicklung mit journalistischem Gespür: Als Entwickler arbeitet er aktiv an eigenen Projekten und bringt technische Tiefe in seine Artikel ein. Ob Engine-Insights, Genre-Guides oder News aus der Szene – HeavyG liefert den Blick hinter die Kulissen, den andere nur antippen.

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